Ingolstadt zeigt keine Schwächen: 1:0 gegen Heidenheim - Nächste Pleite für "Löwen" - Club ...
Minimalist baut Tabellenführung aus

Der Ingolstädter "Wahnsinn" geht weiter. Die erstaunlich effektiven Ergebnis-Minimalisten aus Oberbayern entwickeln sich immer mehr zum Dominator der 2. Bundesliga. Mit dem 1:0-Heimsieg im Topspiel gegen den starken Aufsteiger 1. FC Heidenheim baute der FC Ingolstadt am Sonntag als großer Gewinner des 11. Spieltags seine Tabellenführung auf schon fünf Punkte aus. "Das ist Wahnsinn, ein unglaublich schönes Gefühl. Wir genießen es", schwärmte Trainer Ralph Hasenhüttl beim TV-Sender Sky.

Die "Schanzer" konnten nicht nur ihren siebten Saisonsieg bejubeln, sondern profitierten zudem vom 1:1 beim zweiten Aufstiegscheck zwischen Kaiserslautern und Fortuna Düsseldorf. Bei ihrem ersten Verfolger müssen die Ingolstädter am Freitag zur nächsten großen Kraftprobe antreten. Gegen Heidenheim war vor 9156 Zuschauern einmal mehr Lukas Hinterseer mit seinem fünften Saisontor der Matchwinner. "Heidenheim hat es uns nicht leicht gemacht", sagte der österreichische Nationalspieler: "Es macht zur Zeit riesigen Spaß." Die Ingolstädter sind Meister der Effektivität: Es war der vierte 1:0-Erfolg in Serie.

Im Aufstiegsrennen mischt auch Aufsteiger RasenBallsport Leipzig weiter mit. Die ambitionierten Sachsen beendeten mit dem 2:0 gegen den VfL Bochum rechtzeitig ihre kleine Ergebniskrise vor dem kommenden Heimspiel-Hit gegen den 1. FC Kaiserslautern, den sie vom dritten Platz verdrängen konnten. "Wir sind Aufsteiger. Wir entwickeln nach wie vor eine Mannschaft, das dauert", sagte Leipzigs Trainer Alexander Zorniger, der zur Geduld mahnte.

Am absoluten Tiefpunkt - Tabellenplatz 18 - ist der TSV 1860 München mit seinem neuen Chefcoach Markus von Ahlen nach dem 1:2 im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig angekommen. Hendrick Zuck und Raffael Korte schockten am Sonntag die "Löwen", für die allein Kapitän Christopher Schindler mit dem Kopf traf. "Wir sind Tabellenletzter, wenn das kein Abstiegskampf ist, weiß ich auch nicht", sagte Abwehrspieler Kai Bülow und sprach von einem "super bitteren" Spielverlauf."In kleinen Schritten entwickeln wir uns in die richtige Richtung", meinte dagegen von Ahlen.

Kleine Serie ausbauen

Der 1. FC Nürnberg strebt eine Fortsetzung seine kleinen Erfolgsbilanz an. "Es geht einfach darum, dass wir an dem, was wir uns in den letzten drei Partien aufgebaut haben, weiter arbeiten", sagte Trainer Valérien Ismaël vor dem Auswärtsspiel am Montag (20.15 Uhr) bei Darmstadt 98. Wie zuletzt muss Ismaël auf die Verletzten Danny Blum und Timo Gebhart verzichten. Markus Mendler wurde Anfang der Woche wegen eines Mittelfußbruches operiert. Willi Evseev und Cristian Ramirez sind dagegen wieder dabei.
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