Jahresrückblick 2015
Leichtathletik, Fußball, Formel 1 und Wintersport: Das Sportjahr 2015

Der Jamaikaner Usain Bolt dominierte die Leichtathletik-WM in Peking. Mit elf WM-Titeln ist der 29-Jährige inzwischen der erfolgreichste Athlet in der Geschichte von Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Bilder: dpa
 
Die Mercedes-Piloten Nico Rosberg (links) und Lewis Hamilton dominierten 2015 die Welt der Formel 1.

Usain Bolt, der FC Barcelona und Lewis Hamilton prägen das sportliche Jahr 2015. Erfolge gab es auch für die deutschen Wintersportler. Die Handballer und Basketballer gingen hingegen leer aus.

Die Leichtathletik-WM in Peking stand wieder einmal ganz im Zeichen von Usain Bolt. Der sechsmalige Olympiasieger triumphierte über 100 Meter, ohne im Vorfeld wie sonst als klarer Favorit gehandelt worden zu sein. Anschließend gewann er auch über die 200 Meter und mit der jamaikanischen Staffel über die 4x100 Meter. Mit elf WM-Titeln ist der 29-Jährige inzwischen der erfolgreichste Athlet in der Geschichte von Leichtathletik-Weltmeisterschaften.

Barca-Triple


Im Juni krönten sich die Kicker des FC Barcelona mit einem 3:1 gegen Juventus Turin zu den Königen Europas, als sie in Berlin Champions-League -Sieger wurden. In den vergangenen zehn Jahren gewannen die Katalanen den Wettbewerb viermal. Kein anderer Verein konnte auch nur zwei Henkelpokale in diesem Zeitraum erobern. Als erster europäischer Verein gewann Barcelona mit seinen Fußball-Männern damit zum zweiten Mal das Triple.

Ohne Pokale


Die Fußballer des FC Bayern verpassten es, eine starke Saison 2014/2015 zu krönen. Zwar stand am Ende der ungefährdete Meistertitel - Schale Nummer 25 - doch durften bei den großen Finals in Berlin andere jubeln: Das Team von Pep Guardiola schied in der Champions-League und im DFB-Pokal jeweils im Halbfinale aus. Den nationalen Cup gewann erstmals der VfL Wolfsburg.

Debütantenball


In der EM-Qualifikation lösten neben Weltmeister Deutschland auch fünf Debütanten ihre Tickets für die Endrunde in Frankreich 2016. Island, Nordirland, Wales, Albanien und Slowakei gelang die Qualifikation für die Premieren-Ausgabe mit 24 Teams. Überraschenderweise zu Hause bleiben muss hingegen die Nationalmannschaft der Niederlande.

Goldener Winter


Erfolgreich lief das Sportjahr auch einmal mehr für Deutschlands Wintersportler . Zum großen Helden wurde Skispringer Severin Freund , der bei den Nordischen Weltmeisterschaften in Falun erst zwei Goldmedaillen und einmal Silber holte und anschließend sogar als erster deutscher Athlet seit Martin Schmitt (2000) den Gesamtweltcup für sich entschied. Kombinierer Johannes Rydzek und Skispringerin Carina Vogt wurden in Falun genauso Weltmeister wie Biathlet Erik Lesser in Kontiolahti.

Mercedes-Dominanz


Das Formel-1 -Jahr wurde einmal mehr zur Show von Lewis Hamilton . Der Brite distanzierte Vize-Weltmeister Nico Rosberg erneut und holte sich seinen dritten Weltmeisterschafts-Titel. Sebastian Vettel feierte ein gelungenes Debütjahr bei Ferrari und fuhr in der Gesamtwertung auf Rang drei.

Tennis-Titelsammler


Die Dominatoren Novak Djokovic und Serena Williams prägten das Tennisjahr mit jeweils drei Grand-Slam-Titeln. Der Serbe verlor lediglich im French-Open-Finale von Paris gegen den Schweizer Stan Wawrinka, die US-Amerikanerin hatte den Vierfachtriumph bereits vor Augen und unterlag dann ausgerechnet bei den US Open in New York der ungesetzten Italienerin Roberta Vinci.

Erfolglose Teamsportler


Bereits im Januar traten die deutschen Handballer bei der WM in Katar an und scheiterten im Viertelfinale am Gastgeber, der überraschenderweise ins Finale einzog und dort erst den Franzosen unterlag. Für die deutschen Basketballer um Dirk Nowitzki war bei der EM im September trotz des Heimvorteils kein zählbarer Erfolg drin. Das Team scheiterte in Berlin nach vier Niederlagen in fünf Spielen bereits in der Vorrunde.
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