Jamaika plant Party mit Marley und Schäfer

Noch ein Sieg, dann wird Bob Marley zur großen Party aufgelegt. 2013 übernahm Winfried Schäfer die jamaikanische Nationalmannschaft. Zwei Jahre später hat er bereits ein kleines Fußball-Wunder mit den Reggae Boyz vollbracht. "Ich habe meinen Jungs gesagt: Wir sind hierher gekommen, um den Cup zu holen, denn ihr habt die Klasse, dieses Turnier zu gewinnen", sagte Schäfer am Freitag "11freunde.de" in einem Interview.

Gewinnt sein Team tatsächlich das Endspiel um die nord- und mittelamerikanische Fußballmeisterschaft, dürfte Schäfer und seinen Spielern auf der Karibikinsel der Heldenstatus garantiert sein. Denn dann winkt sogar die Teilnahme am Confederations Cup 2017 in Russland mit Weltmeister Deutschland.

Als Gast bei der Copa América hatte die Mannschaft drei 0:1-Niederlagen kassiert - darunter gegen die südamerikanischen Großmächte Argentinien und Uruguay. Schon damals war Schäfer aber stolz auf sein Team, das er binnen zwei Jahren zu einer ernstzunehmenden Mannschaft formte. Wie? "Wenn ihr Erfolg haben wollt, müsst ihr euch an die professionellen Gepflogenheiten gewöhnen", sagte er jüngst rückblickend auf seine ersten Arbeitstage auf Jamaika.

Die USA und Landsmann Jürgen Klinsmann bekamen es im Halbfinale in Atlanta zu spüren. Im Endspiel in Philadelphia wartet mit Mexiko zwar der Rekordgewinner des Gold Cups. Trainerkollege Miguel Herrera hat aber schon großen Respekt vor den Schäfer-Schützlingen. "Das ist eine Mannschaft, die gut spielt, es wird nicht einfach." Teamgeist ist Schäfers Zauberwort. Und die Strategie gegen die Mexikaner steht auch schon: "Wir wollen Mexiko so weit bringen, dass sie nervös werden, dass sie unruhig werden."
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.