Jansrud gewinnt auf Mini-Streif

Rang eins auf der Streif light in Kitzbühel sorgte bei Kjetil Jansrud für große Emotionen. "Für mich ist das ein wahnsinniger Tag. Es ist einer der größten Siege für mich", kommentierte der norwegische Skirennfahrer überwältigt. Mit einem Mini-Vorsprung von 0,02 Sekunden auf Dominik Paris aus Italien setzte er sich bei der legendären Schussfahrt durch. "Zum Glück waren die Hundertstel auf meiner Seite", konstatierte Jansrud nach seinem 58,16-Sekunden-Sprint. Kürzer als bei den 75. Hahnenkammrennen war eine Weltcup-Fahrt auf der Streif noch nie. Nebel hatte am Samstag wiederholt zu Verschiebungen und schließlich für einen Start vom Seidl-alm-Sprung geführt.

Als Paris als letzter Fahrer der Topgruppe ins Ziel gekommen war, schlug sich der Super-G-Olympiasieger die Hände vors Gesicht, ehe die Erleichterung einsetzte. "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte", sagte Jansrud und versuchte erst gar nicht seine Gefühle in dem Moment zu erklären. "Ich bin schon die ganze Woche gut gefahren. Auch heute hatte ich eine gute Fahrt", bilanzierte er zufrieden.

Die Deutschen Andreas Sander (16.) und Klaus Brandner (18.) schrammten nach guten Fahrten jeweils knapp an der halben Norm für die in einer guten Woche beginnende WM vorbei. Sie dürfen sich aber berechtigte Hoffnungen machen dennoch ins Flugzeug gen USA zu steigen. Josef Ferstl, der die interne Vorgabe des DSV bereits erfüllt hat, sammelte als 37. keine Weltcup-Punkte. "Auf der kurzen Strecke wirkt sich das umso mehr aus", kommentierte er seinen Fehler in der Traverse.
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