Kaymer ohne US-Tourkarte

Golfer Martin Kaymer hat enttäuscht auf den Verlust der Tourkarte für die amerikanische Profiserie reagiert. "Die volle Spielberechtigung auf beiden Touren - der PGA- und der European Tour - ist eine intensive Herausforderung und ich war bei der Turnierplanabstimmung im Vorfeld gezwungen, mit einem gewissen Risiko zu planen", hieß es in einem Statement des 30-Jährigen aus Mettmann. "Leider habe ich meine Ziele auf der PGA-Tour in dieser Saison nicht erreicht." Weil er nur 13 statt der erforderlichen 15 Turniere gespielt hat, wird ihm die US-Tourkarte entzogen.

"Selbstverständlich akzeptiere ich die Regularien der PGA-Tour, kann aber gleichzeitig mit der Situation im kommenden Jahr, insbesondere durch Olympia und Ryder Cup, gut umgehen", betonte Kaymer, der in der nächsten Saison maximal zwölf Turniere in den USA bestreiten darf. Als Nicht-Mitglied kann er sich auch nicht für die lukrativen FedEx-Cup-Playoffs qualifizieren. Im Vorjahr hatte er vor allem dank seiner Siege bei der Players Championship und den US Open die K.-o.-Turniere und sogar das Finale der 30 Besten erreicht.

Kaymers Konzentration zum Saisonende geht nun Richtung Europa. In der Rangliste Race to Dubai liegt er an Position 17. Die Finalserie beginnt Ende Oktober in der Türkei, dann folgen zwei Events in Shanghai vor dem Abschluss am 22. November in Dubai.
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