Kehl und Großkreutz verletzt - Fortschritte bei Reus
Rückschläge für BVB

Sebastian Kehl hat sich an der Schulter verletzt. Bild: dpa
Die Freude über das Comeback von Marco Reus war schnell verflogen. Mit zunehmender Spielzeit verfinsterte sich die Miene von Jürgen Klopp. Die Verletzungen von Sebastian Kehl und Kevin Großkreutz beim 1:0 (1:0) im Test von Borussia Dortmund gegen Steaua Bukarest riefen beim Trainer Erinnerungen an die bittere Hinrunde mit zahlreichen personellen Rückschlägen wach. Der ernüchternde Schlussakt eines bis dahin ermutigenden Trainingslagers in Spanien trübte zumindest für kurze Zeit die Stimmung. Dennoch fiel das Fazit von Klopp vor der Heimreise am Sonntag positiv aus: "Wir haben viele Jungs hier einen großen Schritt weiter gebracht."

Kurz vor der Halbzeit in Alicante musste Routinier Kehl mit schmerzverzehrtem Gesicht passen, Mitte der zweiten Halbzeit verließ der humpelnde Weltmeister Großkreutz den Platz. Die Diagnose am Sonntag: Kleiner Innenbandanriss im Sprunggelenk, eine Woche Pause. Bei Kehl wird eine genaue Diagnose erst zu Wochenbeginn erwartet. Eventuell droht eine längere Pause. Darauf deutet eine erste Einschätzung des Mittelfeldspielers hin: "Wir haben die Schulter wieder eingerenkt. Aber ich befürchte, dass es etwas Schlimmes ist."

Zum Leidwesen von Klopp blieb dem BVB das Verletzungspech auch im neuen Jahr treu. In den ersten Tagen der Vorbereitung auf die Rückrunde hatte es bereits Erik Durm und Sven Bender erwischt, die beim schweren Rückrundenauftakt am 31. August in Leverkusen sicher fehlen werden.

Gleichwohl schöpfte die Borussia in den Tagen an der Costa Calida neuen Mut für den anstehenden Abstiegskampf. "Wir waren am Ende der Hinrunde in eine Art Negativspirale geraten. Da war es wirklich gut, dass die Winterpause kam und wir die Reset-Taste drücken konnten", sagte Sportmanager Michael Zorc.
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