Kein Kommentar des VfL Wolfsburg - Manchester will 70 Millionen Euro zahlen
De Bruyne vor dem Absprung

Kevin De Bruyne wird seine Emotionen wohl nicht mehr lange im Trikot des VfL Wolfsburg zeigen. Der Wechsel zu Manchester City für 70 Millionen Euro scheint beschlossene Sache. Bild: dpa
Im Wechsel-Theater um Deutschlands Fußballer des Jahres Kevin De Bruyne vom VfL Wolfsburg zeichnet sich immer mehr ein Rekordtransfer zu Manchester City ab. Immerhin dementierte VfL-Manager Klaus Allofs am Donnerstag eine Meldung, wonach der heiß umworbene belgische Nationalspieler bereits am Freitag nach England reise, um den 70-Millionen-Euro-Transfer perfekt zu machen. Das englische Boulevardblatt "Sun" hatte ohne Quelle gemeldet, dass der Wechsel binnen der folgenden 48 Stunden fix gemacht werden würde. "Er wird dabei sein", stellte Allofs im Hinblick auf das zweite Wolfsburger Saisonspiel in der Bundesliga am Samstag beim 1. FC Köln dagegen fest.

Vom zur Schau gestellten Optimismus der vergangenen Tage und Wochen, De Bruyne trotz des Mega-Angebots halten zu können, war beim Vizemeister und Pokalsieger aber auf einmal nicht mehr viel übrig. "Spätestens am 31. August werden wir eine Entscheidung treffen, die für alle Beteiligten die beste sein wird", sagte Allofs, der noch vor wenigen Tagen die Überzeugung verkündet hatte, De Bruyne werde "zu 99,9 Prozent" bleiben. Von all dem war drei Tage später nichts mehr zu hören. Allofs und Trainer Dieter Hecking vermieden jegliches Dementi eines bevorstehenden Wechsels. "Ich werde keine Informationen mehr dazu abliefern. Das treibt seltsame Blüten", meinte Allofs.

Dies klingt alles nicht mehr gerade nach einem Verbleib des 24-Jährigen, der eigentlich noch einen Vertrag bis 2019 in Wolfsburg hat. Mit einem künftig deutlich angehobenen Gehalt von knapp elf Millionen Euro pro Jahr laut "Wolfsburger Allgemeine Zeitung" soll der VfL versucht haben, De Bruyne vom Bleiben zu überzeugen. Wohl ohne Erfolg. Der "Kicker" berichtet von Verdienstmöglichkeiten De Bruynes in Manchester von rund 15 Millionen Euro.

Der italienische Erstligist Inter Mailand unternimmt indes im Werben um Offensivspieler Ivan Perisic vom VfL Wolfsburg einen neuen Anlauf. "Es werden weitere Angreifer kommen", sagte Präsident Erick Thohir laut italienischen Medien. Der indonesische Club-Boss will demnach mehr Geld zur Verfügung stellen, um die Verpflichtung des 26 Jahre alten Kroaten möglich zu machen.
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