Keine Klage gegen Verband

Kein Blick zurück im Zorn: Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle will nicht mehr auf Schadensersatz klagen. Bild: dpa
Evi Sachenbacher-Stehle wird nach der drastischen Verkürzung ihrer Dopingsperre nun doch keine Schadenersatzklage gegen den Biathlon-Weltverband IBU einreichen. "Das Thema ist für mich durch. Ich will mich nicht mehr von Prozess zu Prozess hangeln. Das reißt nur alte Wunden auf. Ich habe meinen Frieden gemacht, will jetzt ein neues Leben anfangen", sagte die 34-Jährige der "Welt am Sonntag".

Die zum Biathlon gewechselte Langlauf-Olympiasiegerin war bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi nach Platz vier im Massenstart positiv auf die nur im Wettkampf verbotene Stimulanz Methylhexanamin getestet worden. Sie hatte den positiven Test mit einem verunreinigten Teepulver erklärt, das sie von einem privaten Ernährungsberater erhalten hatte. Vom Weltverband IBU war sie daraufhin mit der Höchststrafe von zwei Jahren belegt worden. Der Sportgerichtshof CAS verkürzte die Sperre auf sechs Monate.
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