Kenianer Kipchoge in London vorne

Der Kenianer Eliud Kipchoge hat zum ersten Mal den London-Marathon gewonnen, aber auch Weltrekordlerin Paula Radcliffe wurde von ihren Fans bei ihrem letzten Rennen wie eine Siegerin gefeiert. Der 30 Jahre alte Kipchoge triumphierte am Sonntag in der Weltjahresbestzeit von 2:04:42 Stunden, er war fünf Sekunden schneller als sein Landsmann Wilson Kipsang. Weltrekordler Dennis Kimetto aus Kenia wurde in 2:05:50 Stunden Dritter.

Im Frauenrennen beendete die Äthiopierin Tigist Tufa die Erfolgsserie der Kenianerinnen nach vier Jahren. Die Shanghai-Siegerin von 2014 gewann in 2:23:22 Stunden. Zweite wurde Mary Keitany aus Kenia, die nach 42,195 Kilometern 18 Sekunden Rückstand hatte. Paula Radcliffe war nach 13 Jahren und 13 Marathon-Rennen im Ziel ihrer Karriere: Um 12.49 Uhr Ortszeit ging die unvergleichliche Laufbahn der 41-Jährigen zu Ende. Die Zeit von 2:36:55 Stunden und Gesamtrang 199 waren ihr egal.

Der Kenianer Lucas Rotich gewann den 30. Hamburg-Marathon. Der 25-Jährige hatte nach 2:07:17 Stunden einen deutlichen Vorsprung auf seine Verfolger. Bei den Frauen siegte Meseret Hailu aus Äthiopien, Sabrina Mockenhaupt wurde in 2:32:41 Stunden Sechste. Sieger in Düsseldorf wurden der Rumäne Marius Ionescu in 2:13:19 und die US-Amerikanerin Annie Bersagel in 2:28:29 Stunden.
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