Klare Worte von Rauball

Führende europäische Fußball-Funktionäre haben das Festhalten am Fifa-Kongressprogramm in Zürich mit den Präsidentschaftswahlen am Freitag nach der Festnahme unter anderem von Fifa-Vizepräsident Jeffrey Webb infrage gestellt. "Es wäre das absolut falsche Signal, wenn die Agenda des Fifa-Kongresses wie geplant abgearbeitet würde", sagte der deutsche Liga-Präsident Reinhard Rauball. Er forderte auch den umstrittenen Weltverbandschef für den Fall der Fälle zum Handeln auf: "Sepp Blatter - obgleich offensichtlich persönlich nicht betroffen - sollte dem Fußball einen großen Dienst erweisen. So kann es nicht weitergehen."

Die Ereignisse seien "sehr ernst für die Fifa und ihre aktuelle Führung" mit Präsident Joseph Blatter, meinte der Chef des englischen Verbandes FA, Greg Dyke. "Man muss sich fragen, ob die Wahl unter diesen Umständen stattfinden sollte", meinte er und sicherte Blatters Herausforderer Prinz Ali bin al-Hussein noch einmal die Stimme der FA zu.

"Es ist schockierend und schädlich für den gesamten Fußball, was sich in Zürich zwei Tage vor dem Fifa-Kongress abspielt", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.
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