Klinsi mit drei Bundesliga-Profis
Fußball

Jürgen Klinsmann. Bild: dpa
Chicago.(dpa) Jürgen Klinsmann hat für die Testspiele seiner US-Nationalmannschaft gegen die Niederlande und Deutschland drei Bundesliga-Profis sowie zwei Zweitliga-Spieler berufen. In den Duellen mit dem WM-Dritten am Freitag in Amsterdam sowie dem Weltmeister am 10. Juni in Köln setzt der ehemalige Bundestrainer auf John Anthony Brooks (Hertha BSC), Fabian Johnson (Borussia Mönchengladbach), Timothy Chandler (Eintracht Frankfurt) sowie auf Bobby Wood (1860 München/ausgeliehen an Erzgebirge Aue) und Alfredo Morales vom Erstliga-Aufsteiger FC Ingolstadt.

"Ich erwarte jede Menge Spaß. Wir spielen gegen den Weltmeister - was Besseres gibt es nicht. Es ist ein wunderschönes Stadion und eine wunderschöne Atmosphäre", sagte Klinsmann. Das letzte Aufeinandertreffen mit den USA hatte Deutschland am 26. Juni im WM-Gruppenspiel in Recife durch ein Tor von Thomas Müller 1:0 gewonnen.

Beide Test-Partien zählen für das Klinsmann-Team zur Vorbereitung auf den am 7. Juli beginnenden Gold Cup. Bei der Kontinental-Meisterschaft von Nord- und Zentralamerika sowie der Karibik sind die USA Titelverteidiger.

Ziel für Ingolstadt der Klassenerhalt

Ingolstadt.(dpa) Der FC Ingolstadt peilt in seiner Premieren-Saison in der Fußball-Bundesliga den Klassenverbleib als einziges Ziel an. "An mehr zu denken verbietet sich. Die letzten Jahre haben gezeigt, wie schwer es die Aufsteiger haben, vor allem die kleinen Vereine. Jedenfalls darfst du nicht viele Fehler machen", sagte Trainer Ralph Hasenhüttl in einem Interview im "Kicker". "Man kommt in eine andere Welt, steht vor einer riesigen Herausforderung und muss in der Lage sein, den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen." Man werde die Aufgabe "mit viel Mut anpacken", versicherte der Coach.

Hasenhüttl hatte in der vergangenen Woche seinen Vertrag bis ins Jahr 2017 verlängert. Im Kader erwartet der Österreicher keinen großen Umbruch. "Wir haben eine hervorragend funktionierende Mannschaft. Unsere Automatismen sind in den letzten Jahren zu unserer größten Stärke gereift", erklärte Hasenhüttl. "Da wir zudem ein im Ligavergleich kleines Profi-Budget haben werden, sind große Sprünge sowieso nicht möglich."
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