Kollision von Vettel

Das ist nochmal gutgegangen: Sebastian Vettel war nach seinem kleinen Ausrutscher nur kurz geschockt. Bild: dpa

So dürfte sich Nico Rosberg das vorgestellt haben. Keiner ist in Bahrain schneller als der Mercedes-Fahrer. Rivale Lewis Hamilton wird Zweiter, dahinter lauert das Ferrari-Duo. Bei Sebastian Vettel läuft aber nicht alles rund.

Nico Rosberg hat nach dem Ärger von China mit der Tagesbestzeit vor Lewis Hamilton zurückgeschlagen. Das Mercedes-Duo macht sich vor dem Großen Preis von Bahrain aber gemeinsam schon auf die Angriffe von Ferrari gefasst. Selbst wenn Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel zum Auftakt in das vierte Rennwochenende der Formel 1 zunächst noch eine halbe Sekunde langsamer waren auf den Plätzen drei und vier.

"Am Abend haben wir gesehen, dass wir wieder sehr schnell auf einer Runde sind und dass Ferrari uns sehr gefährlich werden kann auf dem Long run", sagte Rosberg. Sprich: Beim Rennen über 57 Runden am Sonntag unter Flutlicht (Start 17 Uhr MESZ/RTL und Sky) . "Es sieht so als, als seien sie eine echte Bedrohung", meinte Rosberg.

Egoistische Fahrweise

Er selbst verbuchte zumindest einen Erfolg für die Psyche im Duell mit Hamilton. Fünf Tage nach dem Zoff von Shanghai, als er die angeblich egoistische Fahrweise des siegreichen Teamwidersachers moniert hatte, unterbot er Sekunden nach Hamiltons schnellstem Umlauf diese Zeit noch mal um 0,115 Sekunden.

Für Rosberg ist das auch wichtig, weil er am Samstag in der Qualifikation versuchen will, die Serie von Titelverteidiger Hamilton zu stoppen. Dort scheint auch Ferrari noch nicht unbedingt die Pläne durchkreuzen zu können.

Gegen Ende des zweiten Trainings demolierte Vettel bei einer Kollision mit Sergio Perez (Force India) nach der Boxenausfahrt aber den Frontflügel seines SF-15T. Die Bremse habe nicht funktioniert wie sie sollte, erklärte Vettel. Es tue ihm leid, aber er habe nichts machen können. Die Rennleitung prüfte den Vorfall.
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