Kreisklasse West: Diendorf ärgert den Tabellenzweiten, Spitzenreiter fertigt Klardorf ab - ...
Die Stullner patzen, die Gleiritscher nicht

Die Entscheidung in Stulln: Der Diendorfer Maximilian Strehl (rechts) trifft gegen TSV-Torwart Jonas Schmidl zum 2:1. Bild: ham
Schwandorf. (aho) Besser hätte der vorletzte Spieltag der Vorrunde für den Tabellenführer der Kreisklasse West nicht verlaufen können. Die DJK Gleiritsch (31) gewann ihr Auswärtsspiel beim TSV Klardorf (13) sicher mit 3:0 und freute sich hinterher über die Kunde von der 1:2-Heimniederlage des TSV Stulln (28) auf eigenem Platz gegen den SV Diendorf (13). Die Stullner bleiben Zweiter mit einem relativ sicheren Vorsprung vor dem SV Trisching (22). Der Drittplatzierte ließ dem SV Haselbach (9) beim 5:0 keine Chance. Hier sorgte der fünffache Torschütze Christian Gebert für Aufsehen. Ebenfalls fünf Treffer erzielte der TV Nabburg (18), der sich durch das 5:2 über den TuS Dachelhofen (10) auf Rang vier schoss. Eine unerwartete 1:3-Niederlage musste der SC Kreith (18) gegen die FT Eintracht Schwandorf (15) einstecken. Mit einem 1:1 kehrte der 1. FC Schwandorf (14) von seinem Gastspiel bei der SG Pertolzhofen/Niedermurach (17) zurück. Für den TSV Trausnitz (13) endete der Weg nach unten mit einem 2:1-Heimerfolg über den SC Weinberg (13).

TV Nabburg       5:2 (3:1)       TuS Dachelhofen
Tore: 0:1 (22.) Stefan Rampf, 1:1 (23.) David Malcot, 2:1 (26.) Patrick Kirchner, 3:1 (34.) Johannes Blödt, 4:1 (46.) Johannes Blödt, 5:1 (59.) Johannes Blödt, 5:2 (85.) Stefan Rampf - SR: Josef Lehner (SpVgg Schönseer Land) - Zuschauer: 50

(aho) Für den TuS Dachelhofen begann das Spiel in Nabburg vielversprechend. Nicht nur, dass die Mannschaft in den ersten Minuten das Geschehen bestimmte, sie ging durch Stefan Rampf nach einem Torwartfehler des TV sogar in Führung. Der Ausgleich im Gegenzug und das 2:1 von David Malcot wenig später brachten den Gast aus dem Rhythmus. Nun hatten die Nabburger den Gegner besser im Griff. Für die Entscheidung sorgten die Tore von Johannes Blödt kurz vor und unmittelbar nach der Pause. Mit dem 5:1 von Blödt nach einer Stunde war der Dachelhofer Widerstand gebrochen.

Pertolzh./N'murach       1:1 (0:1)       1. FC Schwandorf
Tore: 0:1 (21.) Tobias Schießl, 1:1 (66.) Maximilian Pamler - SR: Tobias Thanner (SC Kreith/Pittersberg) - Zuschauer: 100

(aho) Das kampfbetonte Match hatte keinen Sieger verdient, demzufolge endete es 1:1. Den besseren Start erwischten die Schwandorfer, die konzentriert begannen und das Geschehen bestimmten. Tobias Schießl erzielte in dieser Phase auch den Führungstreffer für den Gast. Nur langsam fand die SG zu ihrer Leistung, sie konnte jedoch ihre Chancen nicht nutzen. Nach dem Wiederanpfiff waren die Platzherren präsenter, das Spiel wurde kampfbetonter. Mit einem Schuss aus 16 Metern schaffte Max Pamler in der 66. Minute den 1:1-Ausgleich. Bis zum Ende lagen die Vorteile bei der SG, der Gegner lauerte auf Konter.

SC Kreith       1:3 (0:2)       FTE Schwandorf
Tore: 0:1 (27.) Turgut Eraslan, 0:2 (37.) Pascal Jobst, 1:2 (55.) Christoph Voit, 1:3 (68.) Vaclav Klail - SR: Ingo Kagerer (1. FC Schwandorf) - Zuschauer: 200

(aho) Ersatzgeschwächt mussten die Kreither zu diesem Derby antreten, was aber keine Entschuldigung für die unerwartete Niederlage ist. Ausschlaggebend war die mangelhafte Chancenverwertung. Besser machten es die Gäste, die insgesamt nicht unverdient gewannen.

TSV Klardorf       0:3 (0:1)       DJK Gleiritsch
Tore: 0:1 (13.) Sebastian Schwandner, 0:2 (65.) Sebastian Schwandner, 0:3 (75.) Lubos Kornatovsky - SR: Alfons Weigert (DJK Keilberg) - Zuschauer: 100

(aho) Der Tabellenführer ließ sich auch von einer gut mitspielenden Klardorfer Elf nicht von seinem Weg abbringen. Anfangs verlief die Begegnung beiderseits zerfahren mit wenig spielerischen Höhepunkten. Gleiritsch nutzte die erste Torchancen durch Sebastian Schwandner zum Führungstreffer. In der Folgezeit bekam der TSV Klardorf das Spiel besser in den Griff, ohne den Tabellenführer ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können. Bei den wenigen Möglichkeiten der Heimelf war die Gästeabwehr auf dem Posten. Nach dem Seitenwechsel agierte die DJK immer souveräner, sie ließ den Gegner nicht mehr ins Spiel kommen und traf noch zwei Mal.

SV Trisching       5:0 (1:0)       SV Haselbach
Tore: 1:0 (37.) Christian Gebert, 2:0 (57.) Christian Gebert, 3:0 (71.) Christian Gebert, 4:0 (74.) Christian Gebert, 5:0 (88.) Christian Gebert - SR: Eduard Maier (DJK Gleiritsch) - Zuschauer: 120

(aho) Das Heimspiel des SV Trisching avancierte zu einer eindrucksvollen Vorstellung von Christian Gebert. Der Torjäger war von der Abwehr des SV Haselbach nicht zu halten, er traf fünf Mal. Allerdings sah es im ersten Durchgang nicht nach einer klaren Sache aus, der Tabellenletzte war gleichwertig. Erst kurz vor der Halbzeit erzielte Gebert per Kopf das 1:0. Zu Beginn der zweiten Hälfte brachten die Gastgeber drei frische Leute, was sich positiv auswirkte. Jetzt setzten die Gastgeber spielerische Akzente und ließen Haselbach keine Chance mehr. Nach dem 2:0 von Gebert brachen die Gäste ein.

TSV Stulln       1:2 (1:0)       SV Diendorf
Tore: 1:0 (43.) Dominik Götz, 1:1 (60.) Julian Lobinger, 1:2 (79.) Maximilian Strehl - SR: Erich Krumbholz (TSV Nittenau) - Zuschauer: 150 - Gelb-Rot: (93.) Thomas Schweiger (Diendorf) wegen Meckerns - Besonderes Vorkommnis: (93.) Stulln verschießt einen Foulelfmeter

(aho) Es gibt Tage, da läuft es einfach nicht für den Favoriten. Das musste der TSV Stulln bei der 1:2-Heimniederlage gegen den SV Diendorf erkennen. Der Tabellenzweite zeigte seine bislang schwächste Saisonleistung und verlor mit 1:2. Dabei hätte die Niederlage in letzter Minute noch abgewendet werden können, doch der zugesprochene Elfmeter wurde nicht verwandelt. Beide Mannschaften zeigten den Zuschauern eine schwache Vorstellung. Stulln hatte es schwer gegen die dichtgestaffelte Diendorfer Abwehr. Als kurz vor der Pause das 1:0 durch Dominik Götz fiel, glaubten die Platzherren an ein gutes Ende. Doch das Blatt wendete sich nach dem Wechsel, weil der TSV dem Gegner das Geschehen überließ. Dieser kam nach einer Stunde zum 1:1-Ausgleich nach einem groben Abwehrschnitzer und dann sogar noch zum 1:2 . Die Stullner verloren völlig ihre Linie.
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