Kreisliga Süd

FC Lorenzreuth       2:2 (0:1)       SV Steinmühle
Tore: 0:1 (22.) Andreas Schuller, 1:1 (67.) Tobias Schraml, 1:2 (79.) Andreas Reichl, 2:2 (90./Foulelfmeter) Tobias Schraml - SR: Gerd Hildner (SV Grafengehaig) - Zuschauer: 100 - Besonderes Vorkommnis: (74.) Johannes Pappenberger (SV) schießt Foulelfmeter neben das Tor

(sdm) Auf schwierigem Untergrund entwickelte sich ein Spiel der Marke "Abstiegskampf pur". Zunächst verwehrte der Referee einem Steinmühler Treffer die Anerkennung, ehe Schuller einen Abpraller zur Gästeführung verwertete. Nach dem Wechsel wurde die Partie hektisch mit vielen Fouls, Freistößen und Diskussionen. Schraml gelang schließlich der verdiente Ausgleich. Steinmühle schlug jedoch zurück: Eine misslungene Flanke von Schuller klatschte an den Innenpfosten und Pappenberger vergab einen Strafstoß. Sturmführer Reichl war es vorbehalten, die Gäste erneut in Führung zu bringen. In der Schlussphase setzte der FC alles auf eine Karte und wurde belohnt. Der starke SV-Torwart Schwägerl war beim Elfmeter von Schraml machtlos.

VfB Arzberg       0:4 (0:2)       SF Kondrau
Tore: 0:1 (10.) Jürgen Schmidkonz, 0:2 (43.) und 0:3 (63.) Johannes Brunner, 0:4 (90.) Jürgen Schmidkonz - SR: Miksche (Selbitz) - Zuschauer: 80

(rwa) Wenn es in der Schule im Zeugnis heißt, "er war stets bemüht", dann weiß jeder, wie es gemeint ist. Das trifft derzeit auch auf den VfB Arzberg zu. Es reicht nicht, 90 Minuten schön zu spielen und zu kämpfen, es müssen sich auch Torchancen erarbeitet werden - das ist allerdings nicht der Fall. Ganz im Gegensatz dazu die Gäste, die aus vier Chancen vier Tore machten. Am Ende war es in einem fairen Spiel ein nicht unverdienter Sieg der Kondrauer.

SV Mitterteich II       1:6 (1:3)       Selb-Plößberg
Tore: 1:0 (19.) Andreas Zeus, 1:1 (32.) Petr Pleva, 1:2 (36.) Dennis Nendza, 1:3 (38.) Ertugrul Turan, 1:4 (49.) Petr Pleva, 1:5 (64.) und 1:6 (77./Foulelfmeter) Ergün Aydinli - SR: Joachim Nürnberger (Köditz) - Zuschauer: 40 - Besonderes Vorkommnis: ( 60.) Andreas Ott (SV) verschießt Foulelfmeter

(chap) "Ich habe selten ein Spiel erlebt, das vom Verlauf her so auf den Kopf gestellt wurde", lautete das Fazit von SV-Vorsitzendem Roland Eckert. 30 Minuten zeigte die Heimelf hervorragenden Fußball, konnte aber nur eine von vielen Möglichkeiten zur verdienten Führung nutzen. Die Gäste hatten bis zum Ausgleich keine einzige Chance. Ein Torwartfehler, ein halbes Eigentor und ein Traumtor aus 25 Metern drehten binnen kurzer Zeit die Partie komplett. Kurz nach der Pause nutzten die Oberfranken erneut einen kapitalen Fehler zum 1:4. Trotzdem bekam die Heimelf mehrere Gelegenheiten, noch einmal heranzukommen. Die beste vergab Andreas Ott mit einem verschossenen Foulelfmeter. Spätestens nach dem 1:5 jedoch war die Moral der Hausherren gebrochen. Diese Niederlage habe sich laut Eckert die Mannschaft selbst zuzuschreiben.
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