Kreisliga Süd: Spitzenreiter verschenkt Sieg gegen Thiersheim II - Griesbacher Coup in Selb - ...
Konnersreuth führt nur noch mit einem Punkt

Pavel Hromir vom ATSV Tirschenreuth (links) und der Waldershofer Michael Dürrbeck haben den Ball im Visier. In einer spannenden Partie sah der ATSV nach der 3:0-Führung schon wie der klare Sieger aus, doch die Gäste kämpften sich heran und glichen in der Nachspielzeit zum 3:3 aus. Bild: Gebert
Tirschenreuth. (chap) 3:0 führte der TSV Konnersreuth (1./38 Punkte) gegen den TSV Thiersheim II (11./22), musste sich aber mit einem enttäuschenden 3:3 begnügen. Verfolger ASV Wunsiedel (2./37) nutzte den Fehltritt. Er bezwang den TV Selb-Plößberg (6./32) mit 4:2 und verkürzte den Abstand zum Tabellenführer auf einen Zähler.

Die wohl größte Überraschung gelang dem abstiegsbedrohten SV Griesbach (13./16), der bei der SpVgg 13 Selb (5./32) mit 3:1 gewann und damit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt holte. Auch der ATSV Tirschenreuth (10./24) verspielte eine scheinbar beruhigende 3:0- Führung. Am Ende reichte es gegen den TSV Waldershof (14./16) nur zu einem 3:3. Mit der 0:2-Niederlage beim VfB Arzberg (7./29) hat sich der SV Steinmühle (8./28) aus der Spitzengruppe verabschiedet. Weiter auf dem Vormarsch befindet sich dagegen der FC Tirschenreuth (4./33). Der Ex-Bezirksligist ließ dem SC Mähring (15./14) beim 5:1-Sieg an der Grenze keine Chance.

TSV Konnersreuth       3:3 (3:0)       TSV Thiersheim II
Tore: 1:0 (17.) Louis Lang, 2:0 (22.) Patrick Franz, 3:0 (39.) Simon Hecht, 3:1 (65.) Alexander Schmidt, 3:2 (69.) Kevin Mulik, 3:3 (89./Handelfmeter) Thomas Schwalb - SR: Dutz (Wiesau) - Zuschauer: 100

(chap) "Dieses Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an", lautete das kurze Fazit des enttäuschten Konnersreuther Spielleiters Christian Werner. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr und ließen den Gästen im ersten Abschnitt nicht den Hauch einer Chance. Im Gegensatz zu den vergangenen Spielen nutzten sie diesmal ihre Chancen konsequent und gingen mit einer verdienten 3:0-Führung in die Kabine. Von den Gästen war nichts zu sehen, sie hätten sogar noch höher in Rückstand geraten können. Zu Beginn der zweiten Halbzeit deutete nichts auf eine Wende hin. Die Heimelf bestimmte weiter das Geschehen und vergab drei sehr gute Möglichkeiten. Die Strafe folgte, weil die Hausherren aus unerklärlichen Gründen nachließen. Ein harmloser Freistoß brachte den Anschlusstreffer. Als Kevin Mulik aus 25 Metern ein tolles Tor gelang, witterten die Gäste ihre Chance. Ein mehr als zweifelhafter Foulelfmeter bescherte ihnen schließlich einen glücklichen Zähler.

SC Mähring       1:5 (1:2)       FC Tirschenreuth
Tore: 0:1 (9.) Alexander Wölfl, 0:2 (11.) Thomas Weiß, 1:2 (29./Foulelfmeter) Stefan Schneider, 1:3 (54.) Marian Vaclavik, 1:4 (71.) Thomas Weiß, 1:5 (78.) Martin Zwerenz - SR: Wolfgang Klose (Wunsiedel) - Zuschauer: 120

(chap) Wie schon gegen Griesbach verschlief der Sportclub die erste Viertelstunde und wurde dafür mit zwei Gegentoren bestraft. Nach dem verwandelten Foulelfmeter durch Schneider sah man wieder Land und bot den Gästen lange Zeit einen beherzten Kampf. Für ihre Bemühungen wurde die Heimelf jedoch nicht belohnt. Trotzdem blieb die Hoffnung, nach dem Wechsel zum Ausgleich zu kommen. Als FC-Spielertrainer Marian Vaclavik das 3:1 erzielte, war die Moral gebrochen. Danach gab es für die Heimelf noch zwei Torchancen, die aber vergeben wurden. Der Gästesieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung.

ATSV Tirschenreuth       3:3 (3:1)       TSV Waldershof
Tore: 1:0 (18.) Patryk Ksiazka, 2:0 (23.) Sebastian König, 3:0 (29.) Patryk Ksiazka, 3:1 (36.), 3:2 (86.) und 3:3 (94.) Dominik Schreyer - SR: Cafer Uludag (Weiden) - Zuschauer: 54 - Gelb-Rot: (75.) Patryk Ksiazka, (90.) Alexander Kraus (beide ATSV)

(nls) Die Heimmannschaft machte von Beginn an Druck und erarbeitete sich gute Chancen. Waldershof beschränkte sich nur darauf, Tore zu verhindern und so ging das 3:0 nach 30 Minuten auch klar in Ordnung. Durch ein Zufallstor machten die Gäste den Anschlusstreffer und ab diesem Zeitpunkt kamen sie besser ins Spiel. Nach dem Seitenwechsel machte Waldershof enorm Druck und der ATSV versäumte es, dagegenzuhalten. Als sich die Heimelf durch eigene Dummheit durch zwei Gelb-Rote Karten selbst schwächte, war abzusehen, dass sie das Spiel nicht gewinnen wird. Und so kam es dann auch: Die Waldershofer erzielten in der Schlussphase zwei Tore zum Ausgleich. Der Schiedsrichter trug einiges dazu bei, dass es beinahe noch zu einem Spielabbruch gekommen wäre.
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