Kreisliga West

FC Schwandorf       2:4 (1:2)       DJK Gleiritsch
Tore: 1:0 (26.) Jan Broz, 1:1 (31.) Philipp Schön, 1:2 (35.) Florian Bauriedl, 1:3 (64.) Sebastian Schwandner, 2:3 (78.) Petr Mickal, 2:4 (90.) Philipp Schön - SR: Hans Mayer (Regensburg)

(rid) Das Kellerduell der Kreisliga West ging an den Vorletzten DJK Gleiritsch. Schlusslicht FC Schwandorf bleibt damit auch im 15. Spiel ohne Sieg und dürfte damit schon jetzt als erster Absteiger feststehen. Die Gastgeber begannen offensiv und gingen durch einen Distanzschuss von Jan Broz verdient in Führung. Mit einem Doppelschlag wendeten die Gäste das Blatt. Philipp Schön glich aus, und der pfeilschnelle Florian Bauriedl überlief die aufgerückte FC-Abwehr und erzielte die 2:1-Pausenführung. Im zweiten Abschnitt gingen die Gäste recht fahrlässig mit ihren Konterchancen um. Lediglich Sebastian Schwandner traf zum 1:3. Als Petr Mickal den zu weit vor dem Tor stehenden DJK-Torhüter Christoph Schwandner mit einem Heber überraschte und den Anschlusstreffer erzielte, wurde es noch einmal spannend. Aber nicht der Ausgleich fiel, sondern der 4:2-Siegtreffer für die Gäste in der Nachspielzeit.

Bayernliga Nord

TSV Aubstadt -

FC Amberg 1:4 (1:0)

TSV Aubstadt: Mack, Köttler, Kirsten (70. Noack), Trunk, Bauer (57. Bäcker), Grader, D. Werner, Rützel (65. Leicht), Benkenstein - Hümmer, Grell

FC Amberg: Götz, Gorgiev, Plänitz, Ceesay, Wiedmann (75. Knorr), Seitz, Jobst (71. Konjevic), Hempel, Lincke, B. Werner (27. Karzmarczyk), Wiesner

Tore:1:0 (7.) Julius Benkenstein, 1:1 (57.) Tobias Wiesner, 1:2 (66.) Marco Wiedmann, 1:3/1:4 (87./90.+2) Sven Seitz -SR:Sven Engl (Rattelsdorf) -Zuschauer:235

Der FC Amberg greift in der Fußball-Bayernliga Nord mit großen Schritten die Spitzenteams an. Die Mannschaft von Trainer Timo Rost setzte sich am Samstag beim Angstgegner TSV Aubstadt (zuletzt vier Niederlagen) mit 4:1 (0:1) durch und verkürzte den Rückstand auf Tabellenführer SpVgg SV Weiden auf drei Punkte. "Wir hatten schon in der ersten Hälfte mehr Spielanteile. Aber was die Jungs dann in der zweiten gezeigt haben, war schon erste Sahne", sagte Ambergs Sportlicher Leiter Bernd Scheibel.

Die Gäste zündeten im zweiten Durchgang nach Rosts kleineren taktischen Korrekturen den Turbo und drehten die Partie. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann lediglich die Tatsache, dass die Gelb-Schwarzen durch das Auslassen bester Möglichkeiten nicht schon vorzeitig den berühmten Sack zumachten, sondern erst in der Schlussphase durch die beiden Treffer von Sven Seitz die Weichen endgültig auf Sieg stellten. "Da hätten wir konsequenter sein müssen, so mussten wir nochmals ein wenig zittern", gestand Scheibel ein.

Wie zuletzt schon gegen Ansbach, Haibach und Aschaffenburg zeigte die Rost-Elf eine starke Leistung - in taktischer und in spielerischer Hinsicht. Und das gegen einen Gegner, der wiederum aus einer geordneten Defensive heraus mit Kontern agierte - eine Spielweise, die bislang den Ambergern überhaupt nicht schmeckte. Aber inzwischen ist der FCA in der Lage, gegen so einen auftretenden Kontrahenten mit den richtigen Mitteln zum Erfolg zu kommen, wenngleich er bei den Unterfranken doch eine gewisse Anlaufphase brauchte.
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