Kritik nach Fahrerlaubnis

Nach der Fahrerlaubnis für das von Dopingfällen erschütterte Astana-Team steht der Radsport-Weltverband UCI heftig in der Kritik. "Wie lächerlich kann dieser Sport sein. Genug ist genug", twitterte der Brite Peter Kenaugh aus dem Sky-Team von Ex-Toursieger Chris Froome. "Das zarte Pflänzchen, dass sich im Radsport doch vielleicht etwas zum Positiven ändern kann, wurde zertrampelt. Die UCI scheute offensichtlich das Risiko einer Prozess-Lawine", vermutete der dopinggeständige Ex-Profi Jörg Jaksche in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Zuvor hatte die UCI dem durch zahlreiche Dopingfälle und weitere handfeste Vorwürfe schwer in Bedrängnis geratenen Astana-Team im zweiten Anlauf doch die Lizenz für die WorldTour 2015 erteilt. Die umstrittene Mannschaft aus Kasachstan wird seit der Gründung 2006 von dem Ex-Doper Alexander Winokurow geführt und seit dieser Zeit von einschlägigen Schlagzeilen begleitet.
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