Leichtathletik
Julian Reus unter zehn Sekunden

Zwei Monate vor den Olympischen Spielen setzte Julian Reus in Regensburg ein Achtungszeichen. Bild: dpa

Regensburg. Der deutsche Top-Sprinter Julian Reus ist knapp zwei Monate vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro in Topform. Beim Leichtathletik-Meeting am Sonntag in Regensburg lief der Wattenscheider im Vorlauf über 100 Meter mit idealem Rückenwind von 1,8 Metern 10,07 Sekunden. Nur bei seinem deutschen Rekord vor zwei Jahren in Ulm war er in 10,05 Sekunden schneller gewesen. In Europa rannten in diesem Jahr bisher nur zwei Sprinter schneller als Reus.

"Ich habe die idealen Bedingungen genutzt. Die Olympia-Norm abgehakt, bin wieder unter 10,10 gelaufen. Das ist schon sehr ordentlich", sagte der schnellste Deutsche, der auf das Finale verzichtete. Im 100-Meter-Endlauf siegte der Berliner Lukas Jakubczyk in 10,17 Sekunden. Damit unterbot er die Norm für die Europameisterschaften Anfang August in Amsterdam und verfehlte den Olympia-Richtwert nur um eine Hundertstelsekunde.

Eine beeindruckende Vorstellung zeigte die deutsche 4x100-Meter-Staffel der Frauen. In 42,00 Sekunden rannten Tatjana Pinto (LC Paderborn), Lisa Mayer (LG Langgöns/Oberkleen), Gina Lückenkemper (LG Olympia Dortmund) und Rebekka Haase (LV 90 Erzgebirge) die schnellste Zeit einer deutschen Staffel seit 1990.

Pech hatte die Sprinterin Esther Cremer. Die 28-Jährige vom TV Wattenscheid 01 musste wegen Schmerzen an der rechten Plantarsehne ihren 400-Meter-Lauf nach wenigen Metern abbrechen. Nach einer ersten Diagnose sei die Sehne nicht gerissen, teilte ihr Verein mit.
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