Leverkusen lässt Stuttgart bei 4:0-Sieg nicht den Hauch einer Chance
Klare Sache für Bayer

Die Leverkusener Ömer Toprak, Torschütze Wendell und Heung-Min Son (von links) jubeln nach dem Treffer zum 1:0. Bild: dpa
Der VfB Stuttgart taumelt dem zweiten Bundesliga-Abstieg seiner Clubgeschichte entgegen und für Trainer Huub Stevens könnte die Rettungsmission schon bald zu Ende sein. Die Schwaben kassierten am Freitagabend eine 0:4 (0:2)-Niederlage bei Bayer Leverkusen und blieben zum neunten Mal in Serie ohne Sieg. Bei nur 20 Punkten schwindet beim VfB immer mehr die Hoffnung auf den Klassenverbleib, womit auch die Diskussionen um eine mögliche Trennung von Stevens weitergehen dürften.

Viele Argumente sprechen nicht mehr für den Niederländer. Nach dem ersten Gegentreffer durch Wendell (32.) machten sich im Stuttgarter Spiel Auflösungserscheinungen breit. Zweimal Josip Drmic (36. und 59.) sowie Nationalspieler Karim Bellarabi (50.) verpassten dem VfB eine der höchsten Niederlagen in dieser Saison und bereiteten ihrem Trainer Roger Schmidt mit dem fünften Pflichtspielsieg in Serie das passende Geschenk zum 48. Geburtstag.

Bis Sonntag Dritter

Zugleich verdrängten die Leverkusener zumindest bis Sonntag den Westrivalen Borussia Mönchengladbach vom dritten Platz und legten eine gelungene Generalprobe für das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions-League am Dienstag bei Atlético Madrid hin.

Ein Spaziergang war der elfte Saisonsieg für die Schmidt-Elf vor 29 384 Zuschauern in der BayArena nur in der ersten halben Stunde nicht. Bis zum ersten Gegentor zeigte der VfB eine couragierte Leistung und erwies sich als unangenehmer Gegner.

Statistik

Leverkusen - Stuttgart 4:0 (2:0) Tore: 1:0 (32.) Wendell, 2:0 (36.) Drmic, 3:0 (50.) Bellarabi, 4:0 (59.) Drmic - SR: Stieler (Hamburg) - Zuschauer: 29 384
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