Lewandowski und Mandzukic bei Gipfel im Fokus
Treffen der Torjäger

Deutschland und die Welt
23.11.2013
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Am Samstag spielen sie gegeneinander, in der kommenden Saison voraussichtlich im selben Kader. Im Gipfel zwischen Dortmund und München kämpfen Robert Lewandowski und Mario Mandzukic nicht nur um Punkte, sondern auch um Vorteile bei Bayern-Trainer Pep Guardiola. Nicht zuletzt deshalb wird der Showdown der besten deutschen Clubs am Samstag (18.30 Uhr/Sky) auch zum Duell der Torjäger. Franz Beckenbauer heizte die Diskussion um den künftigen Angriff des Rekordmeisters in der "Sport Bild" an: "So stark Mandzukic auch ist. Lewandowski wäre eine Bereicherung. Vielleicht ist er sogar noch einen Tick stärker und beweglicher."

Wechsel scheint sicher

In der Gunst des Fußball-Kaisers liegt der Dortmunder knapp vorn - genau wie in der aktuellen Bundesliga-Torjägerliste. Ein gutes Spiel gegen seinen wohl künftigen Club könnte Lewandowski dabei helfen, sich für einen Stammplatz in der nächsten Saison zu empfehlen. Denn der Wechsel des polnischen Nationalspielers zum FC Bayern scheint ausgemachte Sache. Fragen nach seinem künftigen Arbeitgeber weicht Lewandowski zwar nach wie vor aus. Dennoch ist die Entscheidung längst gefallen: "Es braucht sich keiner mehr bei mir zu melden", erklärte er bereits vor Wochen.
Alle Sorgen, dass es dem im vorigen Sommer von der BVB-Führung an einem vorzeitigen Wechsel nach München gehinderten Angreifer an Motivation mangeln könnte, erwiesen sich als unbegründet. Wie von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke schon vor Saisonbeginn prophezeit, pflegt Lewandowski seinen Ruf als Musterprofi. Die kurz vor Saisonbeginn erfolgte üppige Gehaltserhöhung half, den Frust über den Verbleib beim BVB zu überwinden.

Neun Treffer

Mit neun Treffern führt Lewandowski die nationale Torjägerliste vor Mandzukic an. Darüber hinaus bereitete er fünf Ligatore vor. In München gibt es nicht wenige Beobachter, die den Wechsel von Lewandowski für überflüssig halten. Schließlich steht dem Triple-Sieger in Mandzukic auch ein Vollblutstürmer zu Verfügung. Nicht auszuschließen, dass der bisher achtmal erfolgreiche Kroate schon am Samstag mit seinem vermeintlich künftigen Vereinskollegen in der Torjägerliste gleich oder gar an ihm vorbeizieht.

An Selbstvertrauen mangelt es nicht: Mit seinem Führungstreffer zum 1:0 im WM-Relegationsspiel gegen Island ebnete Mandzukic den Kroaten am Dienstag den Weg nach Brasilien. Sein fieses Foul nur elf Minuten später brachte ihm jedoch einen Platzverweis ein, der eine Sperre zum WM-Start nach sich zieht. Dennoch bejubelte er auf dem Rasen des Maksimir-Stadions in Zagreb ausgelassen die vierte WM-Teilnahme Kroatiens.
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