Löw: Alles klar mit Großkreutz

Keine Denkpause, sondern eine rein sportliche Maßnahme: Die Nichtberücksichtigung von Kevin Großkreutz für den kommenden Spiele-Doppelpack der Fußball-Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation ist für Joachim Löw nur im Interesse des Dortmunder Spielers. "Über Kevin habe ich auch mit BVB-Trainer Jürgen Klopp gesprochen. Wir waren uns schnell einig, dass es jetzt mehr Sinn macht, ihn die Länderspielphase nutzen zu lassen, um individuell zu arbeiten und auch im Verein wieder richtig in Tritt zu kommen", erklärte der Bundestrainer am Montag.

Großkreutz war als einziger Weltmeister, der nicht verletzt und zurückgetreten ist, für die Partien am Samstag in Polen und vier Tage später gegen Irland nicht in das Aufgebot berufen worden. "Wenn er dann zu uns wieder zurückkehrt, wird davon dann auch die Nationalmannschaft profitieren", ergänzte Löw.

"Wir kennen die Belastung, und wir kennen die Interessen der Vereine", betonte der DFB-Coach. Man sollte auch die langfristigen Verletzungen von Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira, die neue Zwangspause für Benedikt Höwedes und die Formprobleme von Mats Hummels "nicht gleich reflexartig in einen Zusammenhang mit der Überbelastung durch die WM" stellen, meinte Löw: "Gerade bei den vier genannten Spielern trifft das Argument, sie seien überbelastet oder überspielt, nicht zu. Fakt hingegen ist, dass alle vier im vergangenen Winter und im Frühjahr lange verletzt waren."
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