"Löwen" kommen nicht vom Fleck

Der TSV 1860 München hat im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga den Befreiungsschlag verpasst. Die "Löwen" kamen gegen den direkten Konkurrenten VfR Aalen am Freitag nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Die Münchener stehen weiter auf Tabellenrang 15, zwei Punkte vor dem VfR. Noch immer ungeschlagen im neuen Jahr bleibt der FSV Frankfurt, der zu Hause 1:1 (0:1) gegen den SV Sandhausen spielte. Union Berlin feierte einen späten 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den Abstiegskandidaten FC St. Pauli.

Nach dem deutlichen Erfolg im Bayernduell in Fürth kamen die "Löwen" selbstbewusst in die Partie und vergaben im ersten Durchgang beste Chancen. Nach einer Kombination verpasste Korbinian Vollmann (27.) die Führung für den TSV nur knapp, später scheiterte Jannik Bandowski (37.). 1860-Torwart Vitus Eicher erlitt noch vor der Pause bei einem Zusammenprall mit Gäste-Stürmer Collin Quaner eine Gehirnerschütterung und musste ausgewechselt werden.

Im zweiten Durchgang wurden die Gäste mutiger. Der Mut wurde belohnt, als Collin Quaner (60.) frei vor dem Tor nur noch über die Linie schieben musste. In der Schlussphase agierten die Sechziger offensiver und kamen durch den Treffer von Rodri (75.) noch zum Ausgleich. "Erst da, wo wir nichts mehr zu verlieren hatten, haben wir angefangen zu fighten", kritisierte 1860-Trainer Torsten Fröhling.
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