Machtkampf um den Posten des Tennis-Chefs - Landespräsidenten beeindruckt
Stich wieder im Rennen

Michael Stich will im deutschen Tennis weiter mitmischen. Bild: dpa
Zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung tobt im Deutschen Tennis-Bund ein Machtkampf um die Nachfolge von Präsident Karl-Georg Altenburg. Mittendrin in den Diskussionen um die neue Ausrichtung des Verbandes ist Wimbledonsieger Michael Stich. Der Pinneberger war von den Präsidenten der Landesverbände eigentlich bereits ausgebootet worden, soll nun in Zukunft aber doch eine tragende Rolle im größten Tennis-Verband der Welt spielen. "Dass ich bereit bin, Verantwortung zu übernehmen, habe ich ja schon länger gesagt. Daran hat sich nichts geändert", sagte Stich.

Am Sonntag hatte der 46-Jährige dem Bundesausschuss sein Konzept vorgestellt und den Großteil der 13 von 18 anwesenden Landespräsidenten damit hinter sich gebracht. "Es war wirklich ein beeindruckender Vortrag", sagte der Vorsitzende des Gremiums, Robert Hampe. "Er hat den Eindruck vermittelt, dass er das Amt nicht fürs Ego will, sondern um zum Wohle des deutschen Tennis zu arbeiten", sagte Hamburgs Verbandschef Fritz Frantzioch. Bisher galt der rheinland-pfälzische Verbandspräsident Ulrich Klaus als Alleinkandidat.
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