Mannheim der Top-Favorit

Mannheim startet als Titelanwärter Nummer eins in das Halbfinale um die Deutsche Eishockey Liga, Traditionsverein Düsseldorf hat sich nach zwei trostlosen Jahren zurückgemeldet. Zudem sind Meister Ingolstadt und Außenseiter Wolfsburg dabei.

Am Freitag (19.30 Uhr) legen die vier Clubs mit den ersten von maximal je sieben Spielen los. Ein Überblick über die zwei Serien.

Adler Mannheim -Grizzly Adams Wolfsburg

Die Ausgangslage: Beide hatten Zeit, sich zu erholen. Wolfsburg fertigte im Viertelfinale überraschend Mitfavorit EHC München in vier Partien ab. Eins mehr benötigte Mannheim gegen Nürnberg. Von den vier Hauptrunden-Spielen gewann jeder zwei. Die Mannheimer drehten bei den Niedersachsen einmal ein 0:4.

Der Favorit: Mannheim, ganz klar. Der sechsfache deutsche Meister schloss die Hauptrunde als bestes Team ab und ist erster Titelanwärter. Doch 2013 überraschte Wolfsburg die Mannheimer schon einmal: Damals warf der Vorrunden-Zehnte den Vorrunden-Sieger im Viertelfinale raus.

Die Brisanz: Der zuletzt stark parierende Wolfsburg-Goalie Felix Brückmann stand in der vergangenen Saison noch bei den Adlern in Konkurrenz zu Nationaltorhüter Dennis Endras. Endras besitzt in 2014/15 den Status der klaren Nummer eins - und spielt mit dem Wissen deutlich besser. Zudem: Wolfsburgs Trainer Pavel Gross gehört zu den Mannheimer Meisterhelden der 90er - gemeinsam mit Jochen Hecht.

ERC Ingolstadt -Düsseldorfer EG

Die Ausgangslage: Beide mussten ins siebte Spiel, schafften erst am Dienstag den Halbfinaleinzug. Ingolstadt wurde von Iserlohn bis zur finalen Partie gefordert. Hamburg verlangte Düsseldorf alles ab. DEG-Coach Christof Kreutzer ist alles andere als müde: "Wir können auch die schlagen."

Der Favorit: Das Hauptrunden-Abschneiden spricht für Ingolstadt, den Sensations-Meister der Vorsaison. Aber: Düsseldorf, zweimal in Folge schlechtestes Team der Liga, entpuppte sich als das Überraschungsteam der bisherigen DEL-Saison. Warum soll das nicht so weitergehen?

Die Brisanz: Die Verteidiger Timothy Conboy und Jakub Ficenec sowie Stürmer Travis Turnbull zogen erst vor der Saison von Oberbayern ins Rheinland. 2014 gewannen sie noch mit Ingolstadt den Titel. ERC-Profi Christoph Gawlik folgt im Sommer.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.