"Matchball" für Berlin Volleys

Baptiste Geiler (links) vom VfB Friedrichshafen schmettert einen Ball übers Netz, der Berliner Block steht: Die Volleys stehen dicht vor dem Meistertitel. Bild: dpa

Nun ist VfB Friedrichshafens Trainer Stelian Moculescu als Psychologe gefragt. Angesichts des drohenden Aus gegen die Berlin Volleys im Kampf um die Meisterschaft muss der 64-Jährige seine Volleyballer wieder aufbauen.

Nach zwei Niederlagen in Serie kann den Rekordmeister aus Friedrichshafen am Donnerstag (19.30 Uhr) in der Hauptstadt nur noch ein Sieg retten. Sonst feiern die Berliner ihre insgesamt siebte Meisterschaft, es wäre ihre vierte in Serie. "Jeder muss selbst in seinem Kopf wissen, ob er es schafft oder nicht", meinte ein verärgerter Moculescu nach dem deutlichen 0:3 (24:26, 21:25, 15:25) am Sonntag gegen den Dauerrivalen auf die Frage, ob seine Mannschaft noch ein Comeback schaffe. Der hochkonzentrierte Auftritt der Berliner nährt daran Zweifel. "Die Hoffnung stirbt zuletzt", meinte Moculescu angesichts des 1:2-Rückstands in der Serie "Best of five".

Die Volleys wollen natürlich in der heimischen Max-Schmeling-Halle ihr Meisterstück perfekt machen. "Wir haben jetzt einen Matchball und werden alles dafür geben", verkündete Trainer Mark Lebedew, der über den klaren Erfolg erstaunt war. "Ich kann mich nicht daran erinnern, zuvor einmal mit 3:0 in Friedrichshafen gewonnen zu haben."
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