Maze triumphiert auch in der Kombi
Ski alpin

Beaver Creek.(dpa) Tina Maze stiehlt US-Star Lindsey Vonn bei deren Heim-WM weiter die Show und hat drei Tage nach ihrem Abfahrtserfolg auch Gold in der Alpinen Kombination gewonnen. Die slowenische Skirennfahrerin siegte am Montag in den Rocky Mountains knapp vor den Österreicherinnen Nicole Hosp und Michaela Kirchgasser - und schlug noch im Zielraum vor Freude ein Rad.

Die enttäuschte Vonn schied im zweiten Kombinations-Teil, dem Slalom, dagegen aus, was bei ihren Fans auf der Tribüne für ein kollektives Stöhnen sorgte. Noch vor der Gold-Entscheidung machten sich viele Zuschauer auf den Heimweg. Schon nach der Abfahrt hatte die Amerikanerin mit mehr als einer Sekunde Rückstand aufs Podest ihre Medaillenchancen quasi verspielt. Obendrein schmerzte der 30-Jährigen wieder das operierte Knie. Die Deutsche Veronique Hronek beendete den Wettkampf auf Platz 13. Vor allem mit Rang zwölf nach der Abfahrt war die 23-Jährige glücklich.

Fußball

Ribéry und Rafinha im Training

München.(dpa) Bayern München hat die Vorbereitung auf das Bundesliga-Heimspiel gegen den Hamburger SV mit den beiden Rückkehrern Franck Ribéry und Rafinha aufgenommen. Die beiden Fußball-Profis stiegen am Montag nach Verletzungen wieder ins Mannschaftstraining ein. Ribéry hatte in der Wintervorbereitung einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel erlitten. Rafinha verpasste den Rückrundenstart wegen einer Außenbandverletzung am Sprunggelenk des linken Fußes. "Jetzt schauen wir mal, wie mein Muskel auf die Belastung reagiert. Ich hoffe, dass ich gegen Hamburg wieder dabei bin", sagte Ribéry.

Trio kandidiert gegen Blatter

Zürich.(dpa) Joseph Blatter muss sich bei der Wahl zum Fifa-Präsidenten wie erwartet drei Gegenkandidaten stellen. Der Fußball-Weltverband bestätigte am Montagabend neben Amtsinhaber Blatter auch die Kandidaturen von Fifa-Vizechef Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien, Portugals früherem Weltfußballer Luís Figo und dem niederländischen Verbandschef Michael van Praag. Die zuständige Ad-hoc-Wahlkommission ließ damit alle vier noch verbliebenen Bewerber zur Wahl am 29. Mai in Zürich zu. Die französischen Kandidaten Jérôme Champagne und David Ginola hatten die notwendigen fünf Unterstützerschreiben nationaler Verbändenicht vorweisen können und ihre Kandidaturen daher zurückziehen müssen.
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