Mit Shoppen ist Schluss

Die Nationalspielerinnen Alexandra Popp (links) und Simone Laudehr waren bei der Pressekonferenz am Mittwoch um Späßchen nicht verlegen. Spätestens am Freitag geht es ernster zur Sache, wenn das WM-Viertelfinalspiel gegen Frankreich ansteht. Bild: dpa

Nach zwei Tagen Abschalten, Regeneration und Freizeitvergnügen haben die deutschen Frauen zurück in den Wettkampfmodus geschaltet. Das WM-Viertelfinale gegen Frankreich am Freitag ist wieder in den Köpfen der Spielerinnen.

"Man muss sich erst wieder ins Training reinfuchsen und in den Körper reintrainieren, um die Leidenschaft wieder zu bekommen", gestand Simone Laudehr am Mittwoch in Montreal. "Die erste Einheit war kurz und knackig. Von der ersten Minute hat es geknallt", berichtete die Regensburgerin gewohnt klar und direkt.

Die 28-Jährige scheint froh, dass es im Viertelfinale gegen Frankreich am Freitag (22.00 Uhr/ZDF und Eurosport) endlich wieder rundgeht. Eher gelangweilt fügte sie rückblickend auf die zwei mehr oder weniger ruhigen Tage an. "Was machen Frauen schon in der Freizeit: shoppen." Sie habe nur einige Kleinigkeiten besorgt. Auch ihre Teamkollegin Alexandra Popp machte nicht den Eindruck, als sei sie zum Sightseeing nach Montreal gekommen. "Im Training hat man schon wieder gemerkt, dass es nun wieder zählt. Es ist schon ein bisschen so, dass es wieder losgehen kann", meinte die 24-jährige Offensivspielerin. Man müsse auch aufpassen, dass die Ruhephase nicht zu lang dauere: "Dann kommt man körperlich an den Tiefpunkt."

Gerätselt wird, wem Bundestrainerin Silvia Neid auf der "Doppelsechs" das Vertrauen geschenkt. In den bisherigen WM-Spielen hatte Neid rotiert. Derzeit scheint das Duo Lena Goeßling/Melanie Leupolz die Nase vorn zu haben. Doch das ist keineswegs in Stein gemeißelt. "Ich wähle diejenigen aus, die für die jeweilige Partie und den Gegner am besten passen", betonte Neid.
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