Mittelfeld-Star des FC Bayern München fehlt wegen einer Sprunggelenksverletzung seit dem 11. ...
Weiter Rätsel über Ribéry-Comeback

An Schachtjor Donezk hat Franck Ribéry (rechts), hier im Zweikampf mit seinem neuen Teamkollegen Douglas Costa (links), keine gute Erinnerungen. Seit der Champions-League-Partie am 11. März hat der Franzose wegen einer Sprunggelenksverletzung kein Spiel mehr bestritten. Bild: dpa
Die Frage nach der Gesundheit von Franck Ribéry ist alles andere als ein Lieblingsthema von Pep Guardiola. Seit dem 11. März, als der Mittelfeld-Star beim 7:0 gegen Schachtjor Donezk in der Champions-League stark auftrumpfte, fehlt der Publikumsliebling dem FC Bayern wegen seines verletzten rechten Sprunggelenks. Ganz besonders dürfte den sensiblen Fußballer und seinen eifrigen Trainer dabei nerven, dass keiner den Zeitpunkt der Rückkehr nennen kann.

Mit Krücken und Gips

"Ich will nicht hören, wie lange es mit der Verletzung dauert", erklärte Guardiola, der auch beim Münchner Trainingsauftakt auf den Ausnahmekönner verzichten musste. "Er wird zurückkommen, aber ich weiß nicht wann. Die erste Idee war vier, fünf Tage. Jetzt ist er immer noch verletzt." Mit trauriger Miene war Ribéry fernab der schwitzenden Kollegen mit Krücken und Gips am rechten Fuß zu sehen, als diese die Trainingsarbeit wieder aufnahmen. "Wir müssen ihm helfen. Es ist eine harte Periode für ihn. Er ist ein Kämpfer. Er hat alles gemacht, um so schnell wie möglich in die Mannschaft zurückzukommen", sagte Guardiola.

Abseits des Teams versuchte Ribéry in einer seiner härtesten Phasen in bislang acht Jahren beim FC Bayern bei den Eltern in der französischen Heimat Boulogne-sur-Mer dieser Tage auf andere Gedanken zu kommen. Die China-Reise Mitte Juli wird er verpassen, eine Rückkehr zum Saisonstart Mitte August erwartet derzeit auch kein Fan. Dagegen ist Arjen Robben, Leidensgenosse aus der Vorsaison, längst wieder im Training. Und nach der offiziellen Teampräsentation am Samstag nimmt auch der als Alternative für 30 Millionen Euro aus Donezk für fünf Jahre verpflichte Douglas Costa die schweißtreibende Arbeit auf.

Vertrag läuft bis 2017

Ribéry, der französische Stimmungsfußballer, dessen Vertrag wie der von Robben bis 2017 läuft, kann über den Tag seines Comebacks nur rätseln. "Franck ist verletzt, er kann nicht eingreifen. Wir hoffen, dass er bald zurückkommt", sagte Sportvorstand Matthias Sammer und betonte mit Blick auf den Neuzugang: "Douglas Costa ist grundsätzlich nicht ein Ersatz für Franck Ribéry."

Doch der Brasilianer, der pikanterweise in den Duellen mit Donezk gegen Ribéry ausgeteilt hatte, erhöht auf jeden Fall die Möglichkeiten auf dem Flügel. "Wir brauchten einen Spieler für das Eins gegen Eins, weil wir in der letzten Saison Probleme mit diesen Situationen hatten", erklärte Guardiola. "Wir haben zwei überragende Spieler, aber wir brauchten einen mehr für diese Position."
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