Mögliche Ausschreitungen nach Eishockeyspiel verhindert
20 vermummte Amberger Fans mit Stöcken bewaffnet

Symbolbild: Andreas Brückmann
Amberg. Durch das konsequente Einschreiten von Polizeibeamten konnte in den späten Sonntagabendstunden eine Konfrontation nach einem Eishockey-Freundschaftsspiel zwischen dem ERSC Amberg und dem EV Pegnitz verhindert werden, teilt Stefan Hartl vom Polizeipräsidium Oberpfalz mit.

Am Sonntag um 18.30 Uhr, fand im Eisstadion Am Schanzl ein Freundschaftsspiel zwischen den beiden Clubs statt. Vor und während des Spieles kam es zu keinen nennenswerten Vorkommnissen. Nach Spielende wurden die beiden Fanlager getrennt und zeitversetzt aus dem Stadion gelassen.

Beim Begleiten einer Fangruppe des EV Pegnitz zu ihren Kleinbussen stellten Einsatzkräfte gegen 21 Uhr fest, dass sich etwa 20 Amberger Fans mit Stöcken bewaffnet und vermummt hatten und versuchten in Richtung der Fangruppe des SV Pegnitz zu gelangen. Dies konnten die Beamten jedoch verhindern.

Die Polizei nahm die Amberger Fans daraufhin vorläufig fest und brachte sie zur Polizeiinspektion Amberg. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen die Personen laufen nun Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs.

Die Rückfahrt der Pegnitzer Kleinbusse wurde von Kräften des Polizeipräsidiums Oberpfalz bis nach Auerbach begleitet. Dort erfolgte die Übergabe an Polizeikräfte des Polizeipräsidiums Oberfranken.

Die Amberger Polizei steht bereits in engem Kontakt mit den örtlichen Sicherheitsbehörden. Die weitere Sachbearbeitung hat die Kriminalpolizeiinspektion Amberg übernommen.
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