Mönchengladbach muss gegen Sevilla ein 0:1 wettmachen - Wolfsburg mit 2:0-Polster
Borussia stellt sich auf Kraftakt ein

Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre will mit seiner Mannschaft ins Achtelfinale der Europa-League. Die Borussia muss im Rückspiel gegen den FC Sevilla einen 0:1-Rückstand wettmachen. Bild: dpa
Der VfL Wolfsburg kann schon für das Achtelfinale planen, Borussia Mönchengladbach muss für das Weiterkommen in der Europa-League noch eine Aufholjagd hinlegen. Nach dem 0:1 beim FC Sevilla richten sich die Gladbacher für das Rückspiel vor eigenem Publikum auf einen Kraftakt ein (heute 19 Uhr/Sky). Ganz anders als der Bundesliga-Rivale aus Wolfsburg, der mit einem beruhigenden 2:0-Vorsprung zu Sporting Lissabon (heute 21.05 Uhr/Kabel.1 und Sky) fährt. "Wenn wir das selbe Engagement wie im Hinspiel zeigen, sollte das auch klappen", sagte VfL-Manager Klaus Allofs am Mittwoch nach der Landung in Lissabon.

Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre warnte vor dem 143. Europapokalmatch der Vereinsgeschichte: "Das wird ein Spiel, in dem wir viel Geduld aufbringen müssen. Wir haben Zeit, ein Tor zu machen. Ich denke, dass alles möglich ist." Vor ausverkauftem Haus mit 46 279 Besuchern will der Bundesliga-Dritte erstmals seit fast 20 Jahren wieder ein Achtelfinale auf internationalem Boden erreichen. "Die Mannschaft ist gut drauf. Wenn nicht morgen, wann dann?!", sagte Kapitän Martin Stranzl am Mittwoch.

Gegen den Tabellenfünften der Primera División wird Favre sein Team im 34. Pflichtspiel der Saison wieder umstellen. Alvaro Dominguez, Granit Xhaka, Raffael, Thorgan Hazard und Branimir Hrgota sind Kandidaten für die Startformation. Zum Weiterkommen benötigen die Gladbacher mindestens zwei Treffer - das ist ihnen in diesem Jahr in bislang sechs Spielen noch nicht geglückt. "Wenn uns nicht mehr als ein Tor gelingt, muss halt das Elfmeterschießen entscheiden. Aber wir wollen das in 90 Minuten erledigen", meinte Stranzl.

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking warnte zwar davor, sich nach dem 2:0 aus dem Hinspiel zu sicher zu fühlen. "Das Risiko ist schon noch da. Das wird ein Hexenkessel", sagte der Coach. "Ich hoffe, dass wir da noch ein Tor schießen." Doch niemand glaubt daran, dass der souveräne Tabellenzweite der Bundesliga noch in Schwierigkeiten kommt. Zumal die Lebensversicherung Bas Dost mit von der Partie ist. "Es ist schon exzellent, was er die letzten Wochen gemacht hat", lobte Hecking den niederländischen Torjäger, dem in den vergangenen sechs Spielen elf Treffer gelangen. Unter anderem die beiden im Hinspiel. "Das dürfen wir uns nicht mehr nehmen lassen", sagte Dost.
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