Nach Pausenrückstand 4:1-Sieg beim FC St. Pauli
Mönchengladbach wendet Pokal-Aus ab

Zur Pause lag Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokalspiel beim Zweitligisten FC St. Pauli mit 0:1 zurück, doch am Ende setzte sich der Champions-League-Teilnehmer noch klar mit 4:1 durch. Hier jubeln der zweifache Torschütze Lars Stindl (links) und Raffael. Bild: dpa
Mit 45 Minuten Hochgeschwindigkeits-Fußball vom Feinsten hat Borussia Mönchengladbach eine anfangs drohende Pleite im DFB-Pokal abgewendet. Beim Zweitligisten FC St. Pauli setzte sich der Champions-League-Teilnehmer am Montag erst dank einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdient mit 4:1 (0:1) durch.

Vor 28 175 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Millerntor-Stadion brachte Marc Rzatkowski den Außenseiter in der 34. Minute in Führung. Der starke Neuzugang Lars Stindl (54./67.), Ibrahima Traoré (56.) und Thorgan Hazard (86.) sorgten für die Wende in der spannenden Partie und schossen den Favoriten verdientermaßen in die 2. Hauptrunde des Cup-Wettbewerbs.

"Das war ein ganz, ganz schweres Auswärtsspiel, aber wir haben die Aufgabe erfüllt und zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht", sagte Stindl. "Die Spieler haben besser gespielt, mit mehr Tempo gespielt, einfacher gespielt", erklärte Gladbach-Trainer Lucien Favre die Steigerung nach der Pause. St. Paulis Coach Ewald Lienen stimmte zu. "In der ersten Halbzeit haben wir zwar in Führung gelegen, aber da hat Mönchengladbach auch noch nicht so aufs Tempo gedrückt. Es ist schade, dass wir alle hinten sind, kompakt sind und trotzdem Tore fallen. Man muss das akzeptieren", sagte Lienen.

Die Hamburger begannen forsch. Als Gladbach im ersten Pokalduell zwischen beiden Teams überhaupt nach einer halben Stunde das Kommando zu übernehmen schien, fiel überraschend St. Paulis Führung. Die hatte bis zur 54. Minute Bestand, dann drehte der Favorit auf und machte mit vier Treffern den Einzug in die zweite Runde perfekt.
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