NBA
Cleveland Cavaliers holen erstmals den Titel

Tränen nach dem Sieg: LeBron James mit der NBA-Trophäe. Bild: dpa

Für die Cleveland Cavaliers war es ein magischer Sieg, für Super-Star LeBron James ein wahr gewordener Traum: Nachdem er seinem Heimatverein die erste NBA-Krone holt, lässt er seinen Emotionen freien Lauf.

Oakland. Nach dem wohl magischsten Moment seiner Karriere sank Basketball-Superstar LeBron James weinend und vor Freude schluchzend auf den Hallenboden. Angeführt von "King James" sorgten die Cleveland Cavaliers für das größte Comeback in der Geschichte der NBA-Finals und "Der Auserwählte" war am Ziel seiner Träume: Denn James erfüllte seine sich selbst auferlegte Mission und sorgte für den historischen ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte der Cavs.

"Als ich vor zwei Jahren zurückgekommen bin, habe ich mir ein Ziel gesetzt: Dieser Stadt eine Meisterschaft zu bringen", sagte James nach dem dramatischen 93:89-Sieg im siebten Spiel der Finalserie bei Titelverteidiger Golden State Warriors. Von seinen Gefühlen übermannt ergänzte er: "Ich habe mein Herz, mein Blut, mein Schweiß, meine Tränen in dieses Spiel gesteckt." Immer noch weinend küsste er bei der Siegerehrung immer wieder die begehrte Trophäe.

Bei allen Statistiken vorne


James und sein Team schrieben gleich mehrfach Geschichte: Die Cavs sind das erste Team in der NBA, das sich nach einem 1:3-Rückstand noch zum Meister krönte. Und James stand bei seinem insgesamt dritten NBA-Titel über allen: Als erster Spieler führte er in der Finalserie alle Statistiken an. James holte die meisten Punkte (208), Rebounds (79), Assists (62), Steals (18) und Blocks (16). Im entscheidenden Spiel sieben überragte der einstimmig zum wertvollsten Spieler (MVP) der Finals gekürte James mit 27 Punkten, elf Rebounds und elf Assists. Er ist damit der erst dritte Spieler, der im siebten Spiel der Finals ein Triple-Double schaffte. "Er ist der beste Spieler auf dem Planeten", sagte Clevelands Guard Kyrie Irving, der eine Minute vor Schluss mit einem Dreier zum 92:89 für die Vorentscheidung sorgte, ehe James Sekunden vor Ende einen Freiwurf zum Endstand verwandelte. Das ließ sich US-Präsident Barack Obama nicht entgehen: Als er am Abend in Washington landete, blieb er bis zum Schluss in der Air Force One sitzen.
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