Neuer:
DFB-Team in der Einzelkritik

Ilkay Gündogan erzielte das Siegtor beim 3:2-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft in Schottland. Bild: dpa
Machte eine unglückliche Figur bei beiden Schotten-Toren. Morrison stand zwar vor ihm - aber seine Maßstäbe sind andere.

Can: Der Länderspiel-Frischling zahlte kräftig Lehrgeld. Verursachte Freistoß und Ecke vor den Gegentoren. Stand oft falsch.

Boateng: Über weite Strecken in seinem Kerngeschäft wenig gefordert. Bei den Gegentoren hatte er keine Aktie. Sicherte dann den Sieg ab.

Hummels: Energisch gegen Fletscher, aber einige Unkonzentriertheiten. Unglücklich beim ersten Eigentor im DFB-Trikot.

Hector: Der Kölner ist nach vorn eine Bereicherung. Wird immer mehr eingebunden. In der Defensive auf seiner Seite kaum Probleme.

Schweinsteiger: Wie gegen Polen ohne große Aktionen, mehr Mitläufer als Antreiber. Brachte keine entscheidende Idee nach vorn.

Kroos: Eher der unauffällige Ballverteiler, großer Aktionsradius. Vermied das letzte Risiko, machte aber auch kaum Fehler.

Müller: Wieder einmal der Mann des Abends: Markierte seine Quali-Tore Nummer sieben und acht. Und auch am Siegtreffer beteiligt.

Gündogan: Nicht so auffällig wie gegen Polen. Aber klasse der Doppelpass mit Müller und sein 3:2. Einige exzellente Szenen.

Özil: Der Zauberer spielte sehr mannschaftsdienlich. Doch die linke Seite wird nicht mehr seine Wunschposition. Ihm fehlte der Biss.

Götze: Traf wieder zwei Mal - aber aus Abseitsposition. Bewegte sich viel, immer anspielbereit. Die Tor-Belohnung fehlt dieses Mal.

Schürrle: Durfte noch fünf Minuten mitmachen, um vielleicht den beruhigenden Konter zu setzen.

Kramer: Kam für Özil. Taktische Einwechslung in der Nachspielzeit.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.