Neuer Fifa-Boss
Gianni Infantino gibt seinen Einstand mit einem Spaß-Kick

Zürich. Seine erste sportliche Niederlage als Fifa-Präsident kann Gianni Infantino ganz gelassen mit einem Lächeln nehmen. Zum Amtsantritt in der Zentrale des Fußball-Weltverbands lud der Schweizer am Montag zum Spaß-Kick auf den Zürichberg und versammelte zahlreiche Ex-Superstars wie Fabio Cannavaro oder Paolo Maldini um sich. Im Bild kommt er vor dem Spanier Michel Salgado zum Schuss. Dass er an der Seite von Luis Figo bei ungemütlichem Schneeregen und Temperaturen knapp über Null die Erfolgserlebnisse den Gästen überließ, trübte seine Laune keinesfalls. "Die größte Herausforderung für mich war, das Spiel zu überleben", scherzte der 45-Jährige im Trainingsanzug. "Der Muskelkater kommt noch." Wie er um 11.43 Uhr symbolträchtig mit einer schwarzen Sporttasche über der Schulter das Fifa-Hauptquartier betrat, passte zu seiner Inszenierung im Wahlkampf. "Ich wollte den Fußball zurück zur Fifa bringen", wiederholte Infantino das Mantra seiner Kampagne über das Mikrofon auf dem feinen Kunstrasen.

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