Neuling Ingolstadt möchte in der Bundesliga überzeugen
"Gekommen, um zu bleiben"

Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl (links) begrüßte beim Trainingsauftakt des FC Ingolstadt den verletzten Spieler Danilo Soares Teodoro. Mit einem Showtraining vor rund 2500 Fans ist der FC in die Vorbereitung auf seine Premierensaison in der Fußball-Bundesliga gestartet. Bild: dpa
Auf eines legte Ralph Hasenhüttl ganz großen Wert bei der Sommerparty zum Trainingsauftakt seines FC Ingolstadt. "Was für ein besonderer Verein das inzwischen geworden ist", erzählte der Coach. Dem einst von manchen lästerlich als Audi-Werksclub bezeichneten Verein hatte der Trainer nicht nur zum ersten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga, sondern auch zu ungekannten Sympathien verholfen.

Nun bekommt der FCI die ganz große Bühne. "Wir sind der absolute Underdog", sagte Hasenhüttl, "aber wir wollen eine Bereicherung sein für die Liga". Zunächst geht es für die Ingolstädter darum, sich mit der neuen Situation vertraut zu machen - 2500 Fans zum Trainingsstart an einem frühsommerlichen Sonntagnachmittag hatte es dort auch noch nicht gegeben. Zum Vergleich: Zwölf Monate zuvor hatten sich bei strömendem Regen an die 100 Anhänger in den Ingolstädter Sportpark verirrt.

Der Verein, der trotz der Engagements der Ingolstädter Konzerne Audi und Media Markt einen der kleinsten Etats der Liga hat, hielt Abwerbeversuchen stand. Nun sind die Spieler gefordert, meinte Vereinsboss Peter Jackwerth: "Wir sind gekommen, um zu bleiben." Mit "kleinen Schritten" und "viel Mut" gegen große Gegner, so lautet Hasenhüttls Devise bei den Ingolstädtern, deren Saison mit dem ersten Heimspiel Mitte August gegen Borussia Dortmund und dem letzten im Mai gegen Bayern München spektakulär eingerahmt ist.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juni 2015 (7771)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.