Noch nicht zufrieden

Augsburgs Torwart Alexander Manninger (rechts) konnte nicht mehr hinschauen, als die Bayernspieler ihr viertes Tor bejubelten. In der Partie heute in Hannover möchte der FCA-Keeper wieder in die Gewinnerrolle schlüpfen. Bild: dpa

Erst Hannover, dann Gladbach - die letzten zwei Partien vor der Winterpause werden wegweisend für den FC Augsburg. 24 Punkte genügen Trainer Weinzierl nicht für rundum frohe Weihnachten.

Der Blick geht entschlossen nach vorne. Nach der heftigen Derby-Niederlage gegen Bayern München möchte der FC Augsburg in der Fußball-Bundesliga in den letzten zwei Spielen vor der Winterpause unbedingt noch einmal zurück in die Erfolgsspur.

In den Partien am Dienstag (20.00 Uhr) in Hannover und vier Tage später im eigenen Stadion gegen Borussia Mönchengladbach wird sich zeigen müssen, ob das Team von Trainer Markus Weinzierl tatsächlich 2015 als ein Europapokal-Anwärter in die Rückrunde geht. "Es ist wichtig, jetzt weiter zu punkten. Wir haben 24, das ist eine gute Ausgangsposition. Entscheidend wird sein, wie viele Punkte wir noch vor Weihnachten holen. Damit legen wir die Ausgangsposition für die Rückrunde fest", sagte Weinzierl am Montag. Auswärts beim Tabellenneunten werde man "alles dafür tun, mindestens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen".

In Hannover konnten die Augsburger bislang noch nicht gewinnen. Dern Tabellenfünften plagen zudem "kleine Wehwehchen", wie Weinzierl berichtete. Kapitän Paul Verhaegh hatte beim 0:4 gegen die Bayern einen Schlag aufs Knie erhalten, kann aber wohl auflaufen. Auch Angreifer Sascha Mölders (Sprunggelenk) ist leicht angeschlagen. Ein größeres Fragezeichen steht hinter Jan-Ingwer Callsen-Bracker, der bereits gegen die Münchner wegen einer Erkältung ausgefallen war.

"Stand jetzt ist Hannover unser Konkurrent. Wenn wir zweimal verlieren, sind es wieder Paderborn und Köln", sagte Abwehrspieler Ragnar Klavan zur FCA-Perspektive zwischen Europa und Klassenverbleib. Nach der Enttäuschung im Topspiel gegen Bayern sei es gut, "dass wir sofort wieder spielen können", erklärte FCA-Profi Tobias Werner.

Eine Englische Woche am Ende der Hinrunde dürfe kraftmäßig kein Problem sein, erklärte Weinzierl: "Ich sehe kein Problem von der Fitness her. Wenn Bayern München über das ganze Jahr alle drei Tage spielen kann, müssen wir das in einer Englischen Woche auch hinbekommen." Werner pflichtete seinem Coach am Montag bei: "Das ist auch eine Kopfsache", bemerkte der Angreifer: "Wenn man weiß, dass der Rasen morgen wieder brennen muss, geht man da anders rein."
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