Noch ungleicher als bei David gegen Goliath

Vor dem Spiel gegen den großen Nachbarn Deutschland macht Polens Stürmerstar Robert Lewandowski seinen Landsleuten Mut. "Wir werden uns nicht einschüchtern lassen", versprach der Torjäger des FC Bayern München. "Mich interessiert nicht, dass die der aktuelle Weltmeister sind. Für mich ist das ein Spiel um drei Punkte", ist Defensivspieler Lukasz Szukala selbstbewusst. Ein bisschen skeptischer ist vor der Partie im Nationalstadion von Warschau Torhüter Artur Boruc: "Machen wir uns nichts vor, wir werden so spielen, wie es die Deutschen zulassen. Sie sind klarer Favorit."

Nationaltrainer Adam Nawalka erwartet im Spiel des Jahres, dass seine Mannschaft vor den großen Namen nicht in Ehrfurcht erstarrt. "Alles fängt mit dem Glauben an", beschwor der Coach polnisches Selbstvertrauen. "Man muss Respekt haben, aber wir dürfen keine Angst fühlen." Dabei sind die Erwartungen in der Öffentlichkeit bescheiden. "Selbst im Kampf zwischen David und Goliath gab es nicht so ein Ungleichgewicht der Kräfte", klagte ein Kommentator des Internetportals "Sport.pl". Polen liegt nur auf Platz 70 der Fifa-Weltrangliste - Deutschland ist Weltmeister.
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