Nürnberg im Abstiegsstrudel: 1:2 beim SV Sandhausen
Club: Wolf zählt Trainer Ismaël an

Nach dem kleinen Zwischenhoch Anfang Oktober ist der 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga wieder auf Talfahrt. Die Franken unterlagen am Freitag beim SV Sandhausen überraschend mit 1:2 (1:1) und rücken damit wieder bedrohlich an die Abstiegszone - die nächste Trainerdiskussion um Valérien Ismaël steht ins Haus. "Nach dem Punktestand können wir das natürlich nicht vermeiden", sagte Nürnbergs Fußball-Chef Wolfgang Wolf beim TV-Sender Sky. "Fakt ist, dass wir keine Punkte haben, und das müssen wir besprechen."

Nach der siebten Niederlage in 13 Saisonspielen, die trotz Führung wieder einmal durch defensive Patzer und zudem einen unglücklichen Platzverweis zustande kam, flüchtete sich der angeschlagene Coach in Durchhalteparolen. "Meine Aufgabe ist es, mit der Mannschaft zu arbeiten. Ich habe heute gute Ansätze gesehen. Wir werden wieder andere Zeiten erleben, aber momentan ist es schwierig", betonte Ismaël.

Nürnberg war nach 16 Minuten durch Niclas Füllkrugs in Führung gegangen. Alexander Bieler (26. Minute) und Andrew Wooten (77.) drehten aber das erste Liga-Duell zwischen den beiden Vereinen. Nürnberg beendete das Spiel zu allem Überfluss nur zu zehnt, da Ondrej Petrak nach 58 Minuten wegen einer umstrittenen Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. "Wir müssen die Situation jetzt besprechen", kündigte Wolf an. "Der Trainer macht gute Arbeit, aber heute ist es wieder gegen ihn gelaufen." Eine Prognose zur Zukunft von Ismael gab Wolf nicht ab.
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