Nürnberg.
Pokal: Club mit Raigeringer Erras weiter?

Oberpfälzer Hoffnung der Franken: der Raigeringer Patrick Erras. Bild: 1. FC Nürnberg
(mr/dpa) Er sorgt für einen kleinen Lichtblick in den derzeit ach so trüben Tagen beim 1. FC Nürnberg. Patrick Erras ist die neue Entdeckung von Trainer René Weiler beim Zweitligisten. Zuletzt spielte der 20-jährige defensive Mittelfeldspieler zwei Mal über die volle Distanz bei den Spielen gegen den FSV Frankfurt und in Duisburg. Erras stammt aus dem Amberger Ortsteil Raigering und wurde bei einem DFB-Stützpunkttraining in Theuern entdeckt. Mit 12 Jahren wechselte er zum FCN, durchlief alle U-Teams und begeisterte in den vergangenen Wochen auch Trainer Weiler. "Der Junge hat sich mit guten Leistungen in den Fokus gespielt", freute sich der Coach. "Ich will mich oben festbeißen", sagte Erras kürzlich.

Das scheint er schon geschafft zu haben, denn auch im DFB-Pokalspiel der zweiten Runde am Dienstag (19 Uhr/Sky) gegen Fortuna Düsseldorf dürfte der Amberger in der Anfangsformation stehen. Die Partie gegen die Rheinländer ist für den Club nach einem mehr als durchwachsenen Saisonstart eine wichtige Aufgabe. "Jedes Spiel und jedes positive Ergebnis geben Schwung. Gerade im Pokal sind wir nicht verwöhnt worden die letzten Jahre. Wir werden alles daran setzen, dass wir die nächste Runde erreichen", erklärte Weiler.

Personell müssen die Franken neben den Langzeitverletzten auch auf Robert Koch verzichten. Er erlitt bei seiner Rückkehr in Duisburg eine Wadenzerrung. Die Torwartfrage wurde bereits vor dem Wochenende beantwortet: Thorsten Kirschbaum wird nach der Verletzung von Routinier Raphael Schäfer beim FCN weiter zwischen den Pfosten stehen. Und im defensiven Mittelfeld dürfte Erras die Fäden ziehen.
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