Nürnberger siegen gegen Sandhausen verdient mit 2:0 - Joker Polak trifft
Club Herr im eigenen Haus

Im eigenen Stadion ist der 1. FC Nürnberg eine Macht, jetzt wollen die Franken auch auswärts endlich in Schwung kommen. "Da haben wir gleich gegen Kaiserslautern die nächste Gelegenheit", sagte Trainer René Weiler nach dem 2:0 (1:0) zu Hause gegen den SV Sandhausen. "Wir haben zudem ein gutes Spiel abgeliefert, das gibt zusätzlich Selbstvertrauen. Sicher war noch nicht alles sehr gut, was zuletzt nicht gut war."

Eine Woche nach der Derby-Pleite konnte der Club am Samstag in der 2. Fußball-Bundesliga wieder jubeln. Im vierten Heimspiel dieser Saison war es der dritte Sieg, übergreifend sind die Franken seit acht Partien vor heimischer Kulisse ungeschlagen. "Die Art und Weise wie wir heute aufgetreten sind, sollte uns Mumm geben", erklärte Weiler. Auswärts verloren die Nürnberger in dieser Saison alle drei Spiele.

Vor 23 378 Zuschauern brachte Hanno Behrens (18. Minute) die Franken in Führung. Nach dem Joker-Tor zum 2:0 (82.) durfte der FCN dann durchatmen. Jan Polak war drei Minuten nach seiner Einwechslung der Torschütze. "Es ist immer schön, ein Tor zu machen. Ich werde immer alles tun, um der Mannschaft zu helfen - auch nach einer Einwechslung. Jetzt ist es für uns wichtig, dass wir endlich auch auswärts nachlegen", erklärte der Joker.

Die Gastgeber waren die bessere Mannschaft und führten verdient zur Pause. Guido Burgstaller (4.) verpasste bei seinem Schuss noch die Führung, aber nach 18 Minuten jubelte der FCN doch. Nach einem Eckball von Kevin Möhwald scheiterte Alessandro Schöpf mit seinem Direktschuss am Pfosten, aber Behrens war mit seinem dritten Saisontor zur Stelle. SVS-Keeper Marco Knaller verhinderte gegen Schöpf (35.) einen höheren Rückstand. Im zweiten Spielabschnitt verpasste der Club lange eine Vorentscheidung, ließ Sandhausen aber besser ins Spiel kommen. Die Gäste trafen auch noch den Außenpfosten. "Insgesamt sind wir der verdiente Sieger, aber das 2:0 muss früher fallen. Ich muss meine beiden Chancen machen. Jetzt gilt es, auch auswärts ein anderes Gesicht zu zeigen", sagte Möhwald.
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