Nullnummer: FCI luchst den Wolfsburgern im Duell der Auto-Klubs einen Punkt ab
Ingolstadt der gefühlte Sieger

Der Wolfsburger Julian Draxler scheitert in dieser Szene an Ingolstadts Keeper Ramazan Özcan. Bild: dpa
Julian Draxler war nach der Premiere als neuer Kevin De Bruyne beim VfL Wolfsburg selbst sein härtester Kritiker. Als "sehr ausbaufähig" beurteilte der Nationalspieler nicht nur die Leistung seines neuen Vereins, sondern auch die eigene. "Mit einem 0:0 in Ingolstadt können wir generell nicht zufrieden sein. Auch ich hätte in der einen oder anderen Situation noch zielstrebiger zum Tor gehen können", sagte der 36 Millionen Euro teure Weltmeister, der beim Vizemeister und Pokalsieger vor der Mega-Herausforderung steht, den für mehr als das Doppelte an Manchester City verkauften Belgier De Bruyne zu ersetzen. Nach 14 Jahren im königsblauen Schalke-Dress hatte der gerade 21-Jährige ein "besonderes Kribbeln" verspürt, "zum ersten Mal das Trikot vom VfL anzuziehen". Dem 90-Minuten-Debüt fehlte aber die entscheidende Aktion, der Aha-Effekt. In einer zähen Partie war Draxler aber noch der Aktivposten in der stumpfen VfL-Offensive. Ingolstadts Torwart Ramazan Özcan war nur zweimal richtig gefordert - beide Male gegen Draxler (10./64. Minute).

Nach dem heftigen 0:4 bei der Bundesliga-Heimpremiere gegen Dortmund bewies Aufsteiger Ingolstadt derweil, dass er auch eine Topmannschaft mit bissigem Pressing, Leidenschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit ärgern kann. "Wir haben schnell gelernt", lobte Trainer Ralph Hasenhüttl nach dem dritten Spiel ohne Gegentor. Für den Österreicher ist der Aufsteiger im Eiltempo angekommen in der Bundesliga. "Dreimal haben wir gut gespielt, einmal waren wir überfordert", bilanzierte Hasenhüttl und versprach: "Wir bleiben mutig! Wir bleiben frech!"
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