Olympia 2014: Rückzug Bostons Blamage für die USA
Chance für Hamburg

Für die USA ist der Olympia-Rückzug von Boston ein Debakel, für das IOC ein Ärgernis und für Hamburg eine Chance. "Wir nehmen die aktuelle Entwicklung in den USA naturgemäß mit großem Interesse zur Kenntnis", kommentierte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Dienstag das Aus des amerikanischen Favoriten im Rennen um Olympia 2024. "Sie zeigt, wie wichtig es ist, die Kräfte in der Ausrichterstadt und im ganzen Land zu bündeln."

Deshalb tue man gut daran, sich "voll auf die eigene Bewerbung zu konzentrieren und weiter an unserem Konzept zu arbeiten, das aus Betroffenen aktive Beteiligte macht", sagte Hörmann. "Auf diesem Weg sollte es gelingen, die erkennbar positive und breite Unterstützung für unser Konzept von Olympischen und Paralympischen Spielen 2024 in Hamburg zu sichern."

Die Nachricht aus den USA sorgte beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) kurz vor dem am Donnerstag beginnenden 128. Kongress in Kuala Lumpur nicht für Begeisterung. "Es ist immer beschämend, wenn ein Nationales Olympisches Komitee eine Stadt auswählt und dann unfähig oder nicht in der Lage ist, die nächste Stufe des Wettbewerbs zu erreichen", schimpfte IOC-Vizepräsident Sir Craig Reedie in der malaysischen Hauptstadt.
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