Ovtcharov führt Tischtennis-Herren ins EM-Viertelfinale
Drei Spiele, drei Siege

Drei Spiele, drei Siege und ein vorzeitiger Einzug in das Viertelfinale - für Deutschlands Tischtennis-Teams verlief der erste Tag der Europameisterschaften in Jekaterinburg optimal. "Ich bin sehr zufrieden. Wir haben bei den Herren ein gutes Rotationsprinzip eingesetzt, auch bei den Damen läuft es gut", bilanzierte Sportdirektor Richard Prause den ersten Wettkampftag in der gut gefüllten und bunt ausstaffierten Messehalle.

Das Herren-Team um den formstarken Einzel-Champion Dimitrij Ovtcharov qualifizierte sich auch ohne den verletzten Top-Star Timo Boll mit zwei Siegen gegen Polen (3:1) und Spanien (3:0) als Gruppensieger für das Viertelfinale. "Das ist gut, da kann ich im letzten Spiel gegen die Ukraine einige Körner sparen", sagte der Olympia-Dritte Ovtcharov nach einem langen Tag mit einem Früh- und einem Abendmatch. "Ich habe solide gespielt."

Der Weltranglisten-Fünfte musste gegen Polen zweimal ran, weil der Düsseldorfer Patrick Franziska in seinem Einzel fünf Matchbälle im dritten Satz nicht nutzen konnte. "Die EM ist kein Wunschkonzert. Da muss er durch und da kommt er durch", kommentierte Bundestrainer Jörg Roßkopf die unerwartete Niederlage. Und Franziska kam auch durch. Gegen Spanien nutzte der 23-Jährige seine zweite Chance und holte den Siegpunkt.

Die klar favorisierte deutsche Damen-Auswahl deklassierte Tschechien mit 3:0 und unterstrich die Ambitionen auf den erneuten Titelgewinn.
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