Parallel-Slalom gestrichen: US-Amerikaner verklagt IOC
Snowboarder sauer

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) muss sein Programm für die Winterspiele 2018 vor Gericht verteidigen. US-Snowboarder Justin Reiter hat das IOC verklagt und will so den Parallel-Slalom bei den Spielen in Pyeongchang wieder zu einer olympischen Disziplin machen. Das sagte der ehemalige WM-Zweite im Parallel-Slalom der Deutschen Presse-Agentur. Das Bezirksgericht in Lausanne bestätigte die Klage.

Der 34 Jahre alte Reiter argumentiert, dass die von Präsident Thomas Bach angeführte Organisation bei der Entscheidung für das olympische Programm der Spiele 2018 die Regeln der olympischen Charta gebrochen habe. Fristen seien nicht eingehalten worden. Am Freitag kommt es in Lausanne/Schweiz zu einer ersten Anhörung (10.00 Uhr). Reiter startet seit 2003 im Weltcup und kommt bei 86 Teilnahmen auf einen Sieg und vier Podestplätze.
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