Paralympics
Zum Abschluss nochmals Gold

Markus Rehm holte sich mit einem gewaltigen Satz Gold. Bild: dpa

Rio de Janeiro. Die deutschen Behindertensportler haben ein positives Fazit der Paralympics gezogen. "Mit dem sportlichen Abschneiden sind wir sehr zufrieden, darüber freuen wir uns sehr", sagte der Chef de Mission, Karl Quade. Mit 18 Gold-, 25 Silber- und 14 Bronzemedaillen erreichte das deutsche Team Platz sechs der Nationenwertung, die China mit mehr als 100 Goldmedaillen eindeutig gewann.

Leichtathlet Markus Rehm ist wie erwartet der große deutsche Star bei den Paralympics in Rio de Janeiro. An einem sehr erfolgreichen Samstag mit insgesamt dreimal Gold, viermal Silber und einmal Bronze ragte der 28-Jährige mit seinem paralympischen Weitsprung-Rekord von 8,21 Metern noch einmal heraus. Rehm gewann damit seine zweite Goldmedaille bei diesen Spielen.

Beinahe hätte Vanessa Low ihre italienische Rivalin Martina Caironi auf den letzten Metern noch eingeholt. Doch trotz einer persönlichen Bestzeit von 15,17 Sekunden verpasste die 26-Jährige über 100 Meter ihr zweites Gold in Rio. Vor einer Woche hatte Low im Weitsprung noch vor Caironi gewonnen.

Nach Silber über 400 und 200 Meter wurde Irmgard Bensusan auch Zweite über 100 Meter. Naomi Maike Schnittger hat die dritte Medaille für die deutschen Schwimmer geholt. Hinter der Britin Hannah Russell wurde die 22-Jährige Zweite des Finals über 50 Meter Brust.

Überschattet wurde der vorletzte Wettkampf-Tag in Rio vom Tod des iranischen Radfahrers Bahman Golbarnezhad. Der 48-Jährige stürzte auf einer Abfahrt des Straßenrennens. Er fiel dabei auf den Kopf und wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Dort erlag Golbarnezhad kurz nach der Ankunft seinen schweren Verletzungen.
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