Paris weiter
St. Germain schaltet Chelsea aus

Der Moment der Entscheidung: Zlatan Ibrahimovic (rechts) trifft zum 2:1 für Paris St. Germain. Chelseas Keeper Thibaut Courtois ist machtlos. Bild: dpa

Schon zum dritten Mal in drei Jahren standen sich der FC Chelsea und Paris St. Germain in den K.-o.-Spielen der Königsklasse gegenüber. 2014 setzte sich Chelsea im Viertelfinale durch, 2015 Paris im Achtelfinale. Und auch diesmal jubelten die Franzosen.

London. Der deutsche Torwart Kevin Trapp hat mit Paris Saint-Germain den Champions-League-Klassiker gegen den FC Chelsea für sich entschieden und das Viertelfinale der Königsklasse erreicht. Der französische Fußball-Meister setzte sich am Mittwochabend im Achtelfinal-Rückspiel an der Stamford Bridge mit 2:1 (1:1) durch.

Schon das Hinspiel gegen den englischen Titelträger hatte PSG vor eigenem Publikum 2:1 gewonnen. Adrien Rabiot (16. Minute) und Schwedens Top-Stürmer Zlatan Ibrahimovic (67.) erzielten die Tore für das Team des erneut starken Ex-Frankfurters Trapp. Diego Costa war der zwischenzeitliche Ausgleich für die Londoner gelungen (27.).

Eine unterhaltsame Partie sahen die Zuschauer in London. Das mit Spannung erwartete Duell unter der Leitung des deutschen Schiedsrichters Felix Brych (München) begann schon vielversprechend. Keine drei Minuten waren gespielt, als Chelsea-Angreifer Costa PSG-Schlussmann Trapp zu seiner ersten Parade zwang.

Auf der anderen Seite musste Branislav Ivanovic bei einem Schuss von Angel di Maria aus spitzem Winkel für seinen schon geschlagenen Keeper Thibaut Courtois klären (6.). Zehn Minuten später war der belgische Nationaltorwart dann aber geschlagen. Di Maria passte zu Ibrahimovic, der flach nach innen passte. Der heraneilende Rabiot hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz zum 0:1 abzuschließen. Die Begegnung blieb offen und abwechslungsreich. Einen Ballverlust von Thiago Motta im Pariser Mittelfeld nutzten Willian und Pedro in feinem Zusammenspiel zum Konter. Costa setzte sich gegen Thiago Silva durch und ließ Trapp mit seinem Flachschuss keine Abwehrchance. Die Zweifel am diesjährigen Weiterkommen beseitigte Ibrahimovic mit seinem Treffer zum 1:2. Die Mannschaft des Niederländers Guus Hiddink, der als Nachfolger von José Mourinho die Blues wieder stabilisiert hatte, hätte nun schon drei weitere Tore erzielen müssen.
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