Philipp Kohlschreiber und Alexander Zverev enttäuschen in Hamburg - Nadal mit Mühe weiter
Schwarzer Dienstag am Rothenbaum

Der Augsburger Philipp Kohlschreiber und Lokalmatador Alexander Zverev verabschiedeten sich beim ATP-Tennis-Turnier am Hamburger Rothenbaum schon in der ersten Runde. Kohlschreiber verlor am Dienstag gegen den Franzosen Benoit Paire mit 3:6, 6:3, 1:6, Zverev gegen Tommy Robredo mit 7:6 (7:3), 4:6, 2:6. Damit vertritt nur noch der Bayreuther Florian Mayer die deutschen Farben im Achtelfinale des mit 1,4 Millionen Euro dotierten Sandplatzevents.

Turnierdirektor Michael Stich atmete auf, als wenigstens der ehemalige Weltranglisten-Erste Rafael Nadal die schwere Auftakthürde gegen seinen spanischen Landsmann Fernando Verdasco mit Mühe nahm. Der 29-Jährige gewann in 1:56 Stunden mit 3:6, 6:1 6:1. "Es war ein harter Start für mich, aber es ist lange her, dass ich auf Sand gespielt habe", meinte Nadal. Der Sieg sei bei seiner Rückkehr zu erfolgreichem Tennis ungemein wichtig. Nicht besonders klasse findet der Südeuropäer das Wetter im Norden: "Sommer oder Winter?", twitterte er nach dem verregneten Training.

Zverev kämpfte sich im ersten Satz von einem 0:4-Rückstand mit Unterstützung des Publikums in den Tiebreak, den er mit 7:3 für sich entschied. Am Ende fehlte ihm aber die Erfahrung. Kohlschreiber kassierte die fünfte Erstrundenniederlage bei seinem elften Auftritt in der Hansestadt und war enttäuscht: "Ich bin sicher nicht erfreut über das Ausscheiden. Ich werde wiederkommen."
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