Polizei-Einsatz: FC Bayern erwägt Beschwerde

Der FC Bayern München erwägt einen offiziellen Protest wegen des Polizei-Einsatzes gegen Fans des Rekordmeisters vor dem Champions-League-Spiel bei Olympiakos Piräus. "Wir werden intern besprechen, ob wir eine Beschwerde bei der Uefa einreichen. Wir müssen die Dinge erst einmal bewerten und dann darüber befinden, ob wir eine Protestnote hinterlegen", kündigte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstagabend nach der Sitzung des Exekutivkomitees der Europäischen Fußball-Union in St. Julian's/Malta an.

Am Mittwochabend waren mehrere Bayern-Fans von griechischen Einsatzkräften verletzt worden. Vereinsangaben zufolge konnten sie nach einer ärztlichen Versorgung im Krankenhaus die Heimreise antreten. Rummenigge kritisierte die Polizei, die mit Schlagstöcken gegen die Fans vorgegangen war. "Möglicherweise ist etwas überreagiert worden. Der deutsche Botschafter in Athen hat schon eine Protestnote hinterlegt. Das ist der Beweis, dass er dies ähnlich einschätzt", sagte Rummenigge. Der FC Bayern will die Vorfälle rund um das Champions-League-Spiel bei Olympiakos Piräus in seinem Fan-Block nicht auf sich beruhen lassen. "Es waren keine schönen Szenen. Wir werden das seriös aufarbeiten" sagte Rummenigge.
Weitere Beiträge zu den Themen: FC Bayern (6867)Lea (13792)September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.