Poppenreuth gut erholt

Erster Auswärtsdreier für den SV Poppenreuth in der Landesliga Nordost: Im Aufsteigerduell beim TSV Kornburg machte Johannes Heidel mit seinem Tor zum 3:1-Endstand alles klar. Bild: Gebert

Der SV Poppenreuth zeigte sich von den Turbulenzen der vergangenen Woche gut erholt. Nach zwei deftigen Niederlagen und dem Rücktritt von Trainer Milan Kouloch feierte der Neuling den ersten Auswärtssieg in der Landesliga.

Poppenreuth. (rez) Der SV Poppenreuth scheint sich wieder in Richtung ruhigeres und erfolgreicheres Fahrwasser zu bewegen. Stark ersatzgeschwächt - es fehlten Komberec, Krupicka, Peroutka und Hostalek - entschied der SV das Aufsteigerduell beim TSV Kornburg mit 3:1 für sich.

Beide Teams waren zunächst auf Torsicherung bedacht. Poppenreuth hatte bei Sladeceks Direktabnahme. die erste Chance. Kornburg schien vom schnellen und direkten Spiel der Gäste überrascht zu sein und in der 18. Minute war es soweit: Benda setzte sich auf rechts durch und flankte in die Mitte: Den ersten Schuss konnte TSV-Torwart Ockert noch parieren, gegen den Nachschuss von Plechaty vom Elfmeterpunkt aus war er machtlos. Und Poppenreuth legte wenig später nach: Wieder setzte sich Benda, der einen Sahnetag erwischt hatte, auf der rechten Seite glänzend in Szene. Sladecek schien den Ball schon verloren zu haben, aber akrobatisch brachte er das Leder mit der Hacke über die Linie (25.). Jetzt taten auch die Gastgeber mehr und kamen zu einem Lattentreffer. In der 42. Minute traf auf den Gegenseite Sladecek ebenfalls den Querbalken. Eine Minute später ein Schock für Poppenreuth, als sich Yazici schwer am Knie verletzte.

Kurz nach dem Seitenwechsel, die Gäste waren scheinbar mit den Gedanken noch in der Kabine, kam Kornberg zum Anschlusstreffer (48.). Pasko erlief einen schlampigen Pass von Werner und schob den Ball alleine vor Torwart Martinec ein. Das war der richtige Weckruf und Poppenreuth hielt wieder dagegen. Zunächst entschärfte Ockert einen Flachschuss von Sladecek, zwei Minuten später war der TSV-Keeper bei Heidels Versuch machtlos. Danach häuften sich die Chancen der Gastgeber. Bei zahlreichen Standardsituationen musste sich Torwart Martinec gewaltig strecken, in der 60. Minute rettete Veleman vor dem einschussbereiten Pasko. Das Spiel nahm auch an Härte zu. In der 70. Minute hatte Janda (SVP) Glück, dass er nach einem rüden Foul nur Gelb sah. Auf der anderen Seite wurde Sladecek übel von den Beinen geholt, ohne dass der Übeltäter bestraft wurde. In der 82. Minute dann die letzte Großchance der Kornburger, aber Martinec parierte den Schuss von Eberhardt.

Insgesamt zeigte Poppenreuth nach den Turbulenzen der letzten Tage vor allem kämpferisch eine gute Leistung. Die Abwehr stand sicher und ließ die Heimelf immer wieder ins Abseits laufen. Von Kornburg hatte man den Eindruck, dass es Poppenreuth unterschätzt hatte.
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