Potsdam und Wolfsburg im DFB-Pokalfinale

Die Wolfsburgerin Yuki Ogimi (rechts) bejubelt ihren Treffer zum 2:1, links ihre Teamkollegin Isabel Kerschowski. Mit dem 4:2-Sieg nach Verlängerung beim SC Freiburg hat der VfL Wolfsburg das DFB-Pokalfinale der Frauen erreicht. Am 1. Mai treffen die Niedersachsen auf Turbine Potsdam. Bild: dpa
Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam und dem VfL Wolfsburg stehen im DFB-Pokalfinale. Die Wolfsburgerinnen gewannen am Mittwoch in einer am Ende spektakulären Partie beim SC Freiburg in der Verlängerung 4:2 (0:0, 1:1, 2:1). Potsdam setzte sich bei Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt mit 2:1 (1:0) durch. Damit kommt es am 1. Mai in Köln zur Neuauflage des Finales von 2013, das Wolfsburg damals gewann.

In Freiburg traf in der regulären Spielzeit nur Nilla Fischer (48. Minute) für den Champions-League-Sieger und deutschen Meister. In der Verlängerung erzielten Yuki Ogimi (105.), die nach ihrer Rot-Sperre in der Champions-League ins Team zurückkehrte, Caroline Hansen (107.) und Anna Blässe (120.) die weiteren Treffer. Der Ausgleich durch Jenista Clark (60.) und das Anschlusstor von Anja Hegauer (112.) waren zu wenig für die Gastgeber. Freiburgs Torhüterin Laura Benkarth parierte in der 111. Minute einen Handelfmeter von Lina Magull. Clark sah für das Handspiel Gelb-Rot.

Bei teils sehr widrigen Witterungsbedingungen hatten zuvor in Frankfurt Asano Nagasato (43.) und Genoveva Anonma (55.) für den Erfolg der Potsdamerinnen gesorgt. Veronica Boquete (86.) erzielte den Anschlusstreffer, der dem neunfachen Champion aus Hessen nicht mehr für den 14. Einzug ins Endspiel reichte.
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